CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper zum Jahrestag des Berliner Mauerbaus am 13. August 1961: „Wir müssen die Erinnerung an die Opfer wach halten!“

Lutz Lienenkämper MdL
Lutz Lienenkämper MdL

An den Bau der Berliner Mauer vor 49 Jahren erinnerte jetzt der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Lutz Lienenkämper MdL: „Am 13. August 1961 versuchten die SED-Machthaber vergeblich, die deutsche Teilung zu zementieren. Den Drang, den die Menschen in der DDR nach Freiheit, Demokratie und Menschenrechten verspürten, ließ sich durch den menschenverachtenden Bau der Berliner Mauer jedoch nicht bremsen: Dank der friedlichen Revolution von 1989 musste das SED-Regime abdanken.“

Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer, so Lutz Lienenkämper, „gelten unsere Gedanken an diesem Jahrestag des Mauerbaus vor allem den Menschen, die an Mauer und Stacheldraht Opfer der SED-Diktatur wurden.“ Bei dem Versuch, in die Freiheit zu gelangen, hätten mehr als 1000 Menschen den Tod gefunden, unzählige seien darüber hinaus verletzt worden oder in den Gefängnissen der DDR gelandet. Lutz Lienenkämper: „Wir müssen dafür sorgen, dass gerade bei jungen Menschen in Ost und West, die weder die Gewaltherrschaft der SED noch den Mauerfall erlebt haben, niemals in Vergessenheit gerät, wie viel Leid und Elend die Mauer gebracht hat.“

Besorgt äußerte sich Lutz Lienenkämper zugleich über die Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, wo es eine rot-rot-grüne Zusammenarbeit im Parlament gibt. Altlinke und Kommunisten aus dem Westen haben so in Zeiten der größten Wirtschaftskrise Einfluss auf das Regierungshandeln im größten Industrieland Deutschlands. "Wir werden das schonungslos aufdecken und uns in der Opposition darauf vorbereiten, diese instabile Regierung so schnell es geht durch eine stabile Mehrheit zu ersetzen", so Lienenkämper abschließend.