Schulen brauchen die digitale Wende Stadtverwaltung Willich erläutert die heutigen Möglichkeiten im Bereich der Schul-IT

Geschäftsführer Christof Raudenkolb, Volker Sternemann von der Stadt Willlich, Arbeitskreisvorsitzender Jacob Beyen und Geschäftsführer Hardi Nottinger (v. l.).
Geschäftsführer Christof Raudenkolb, Volker Sternemann von der Stadt Willlich, Arbeitskreisvorsitzender Jacob Beyen und Geschäftsführer Hardi Nottinger (v. l.).

Die Arbeitskreise Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung und Schule der CDU-Kreistagsfraktion befassten sich am 27.06.2017 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Industrie 4.0 – Digitalisierung“ mit den Chancen der Digitalisierung für die Schulen im Kreisgebiet. Arbeitskreisvorsitzender Jakob Beyen begrüßte dazu auch die schulpolitische Sprecherin der CDU Neuss Frau Stephanie Wellens sowie den Vorstand der MIT Neuss.

Als Referenten waren für diesen Abend mit Hardi Nottinger und Christof Raudenkolb, Geschäftsführer der Firma WMS Webmad Systemhaus GmbH sowie Volker Sternemann, verantwortlich für die konzeptionelle Ausrichtung der Schul-IT in der Stadt Willich, ausgewiesene Experten zu einem Vortrag eingeladen worden. Unter dem Titel „Schulnetz 2.0 – Ein modularer Ansatz für IT-Strukturen an Schulen in NRW“ berichteten die Referenten über das System der Schul-IT in Willich. Volker Sternemann hat dieses in den vergangenen elf Jahren mitaufgebaut und betreut. Mittlerweile ist seine Expertise in dieser Thematik landesweit gefragt, das System der Stadt Willich hat längst einen Modellcharakter für andere Städte und Gemeinden erlangt.

„Die Stadt Willich hat schon früh das Potenzial des technologischen Fortschrittes für die Schullandschaft erkannt und seit 2003 konsequent Mittel für eine strukturierte Vernetzung der Schulen und den Erwerb von Computern, später dann Notebooks und Tablets eingesetzt. Mit Volker Sternemann konnte Sie einen Fachmann gewinnen, der bis heute mit seinen flexiblen Planungen den Ansprüchen des wachsenden Systems stets gerecht werden konnte und vorausschauend in zukünftige technologische Möglichkeiten investierte.“, fasst Jakob Beyen, Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, zusammen

Der Stadtverwaltung steht als kompetenter Partner das Unternehmen WMS aus Neuss-Holzheim als Dienstleister des Vor-Ort-Supports zur Seite. Hardi Nottinger unterstrich an diesem Abend vor allem, dass eine enge Abstimmung zwischen seinem Unternehmen und der Stadtverwaltung unerlässlich sei, um den bestmöglichen Service an den Schulen leisten zu können.

Birte Wienands, schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises Schule lobt vor allem die Praxisorientierung des „Willicher Modells“: „Die Stadt Willich setzt mit ihrem System Maßstäbe in der Digitalisierung des Schulbetriebes. Die Einrichtung eines Netzwerkes für rein pädagogische Zwecke fördert die thematische Vernetzung der Schulen und schafft einen internen Raum zum Informations- und Erkenntnisaustausch. Der Unterricht wird durch den gesteuerten Einsatz von mobilen Endgeräten, auch durch „bring your own device“, belebt und attraktiv gestaltet.“

Die Anwesenden waren sich darüber ein, dass seitens der Landesregierung eine bessere Förderung der Digitalisierung im Bildungssektor erfolgen muss, will man im Bereich der Schul-IT nicht den Anschluss an das internationale Umfeld verlieren. Dazu gehört auch die Aufnahme von Leasinggeschäften zur Anschaffung von Endgeräte in die bereits bestehende Schulpauschale.