Kanzlerin Merkel: „Bedeutsamer Markstein der deutschen Geschichte“ Lutz Lienenkämper ruft zum Gedenken an die Opfer des 17. Juni 1953 auf

„In unseren Schulen muss die Erinnerung an den 17. Juni der jungen Generation vermittelt werden„ so der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Lutz Lienenkämper MdL. „Die Aufklärung über die SED-Diktatur ist das beste Mittel gegen Ostalgie. Die Opfer des 17. Juni dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“

In rund 700 DDR-Orten waren damals mehr als eine Million Menschen auf die Straße gegangen. Aus sozialen Protesten gegen höhere Arbeitsnormen entwickelte sich der Ruf nach Freiheit und Demokratie. Es folgte die blutige Niederschlagung der Proteste, die in der Exekution der Meinungsführer des Widerstands ihren traurigen Höhepunkt fand.

Der Gedenktag im Westen des geteilten Deutschlands war nach der Wiedervereinigung 1990 abgeschafft worden. Seither ist der 3. Oktober Feiertag. Doch der 17. Juni ist und bleibt unvergessen als „bedeutsamer Markstein der deutschen Geschichte“, wie Kanzlerin Angela Merkel es bei dem Gedenken zum 60. Jahrestag 2013 in Worte fasste.

Der Aufstand des 17. Juni stehe in einer geschichtlichen Linie mit dem Mauerfall und dem Niedergang der Ostblock-Regime im Herbst 1989. Obwohl die Massenerhebung blutig niedergeschlagen wurde – die Sehnsucht nach Freiheit habe sich nicht niederschlagen lassen, so Merkel.