Dr. Jens Kreuter betont „Lernerfahrungen“ der Zivildienstleistenden. Hermann Gröhe im Gespräch mit dem Bundesbeauftragten für Zivildienst

Hermann Gröhe und Dr. Jens Kreuter
Hermann Gröhe und Dr. Jens Kreuter

Zu einem intensiven Meinungsaustausch über die aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen im Bereich des Zivildienstes kamen jetzt der Neusser Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe und der Bundesbeauftragte für den Zivildienst Dr. Jens Kreuter in Neuss zusammen.

Hermann Gröhe betonte bei dieser Gelegenheit, den „herausragenden Einsatz für unser Gemeinwesen, den die Zivis in vielen Bereichen unseres Sozialstaates leisten.“

Dr. Jens Kreuter wies auf eine „erfreuliche Trendwende“ hin: Nach Jahren zurückgehender Zahlen bei den Zivildienstleistenden gebe es seit zwei Monaten erstmals wieder einen erkennbaren Anstieg. Dies sei gerade angesichts vieler unbesetzter Zivildienststellen „eine gute Nachricht für viele Anbieter solcher Stellen“.
Zukünftig, so Dr. Kreuter, wolle man die „vielfältigen Lernerfahrungen der Zivildienstleistenden stärker in den Blick nehmen“. Auch für Hermann Gröhe steht fest: „Viele männliche Mitarbeiter in den Wohlfahrtsverbänden, Krankenhäusern oder Behinderteneinrichtungen verdanken wir dem Umstand, dass diese als Zivildienstleistende positive Erlebnisse und Lernerfahrungen hatten“.

Dr. Jens Kreuter und Hermann Gröhe sprachen auch über mögliche Änderungen des Zivildienstgesetzes, die dem Ziel einer stärkeren Fokussierung auf den „Lernort“ Zivildienst dienen könnten.