Rot-Grün setzt bei Schulsozialarbeit weiter auf befristete Beschäftigungsverhältnisse Heike Troles: „Land muss Schulsozialarbeit entfristen und vollständig finanzieren!“

Zur Ankündigung von Rainer Thiel MdL, die Landesregierung werde in den kommenden beiden Jahren jeweils rund 48 Mio. Euro für die Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen und damit Verantwortung anstelle des Bundes übernehmen, erklärt Heike Troles, CDU-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen:

„Schulsozialarbeit ist Landesaufgabe. Das hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), eine Parteifreundin von Rainer Thiel, klargestellt. Dass er nun den Bund für vermeintlich fehlende Verantwortung im Bildungsbereich kritisiert und sich gleichzeitig dafür feiert, eine originäre Landesaufgabe zu finanzieren, ist nicht nachvollziehbar. Nicht der Bund muss seiner Verantwortung nachkommen, sondern das Land:

  • Anstatt die Schulsozialarbeit vollständig zu finanzieren, wälzt Rot-Grün erhebliche Kosten auf die Kommunen ab. Im Rhein-Kreis Neuss gilt der höchstmögliche Finanzierungsanteil, nämlich 40%. Bei großen, kreisfreien Städten liegt der Finanzierungsanteil lediglich bei 20%.
  • Anstatt die Stellen zu entfristen und den Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern endlich Planungssicherheit zu geben, setzt Rot-Grün bereits seit 2014 auf befristete Beschäftigungsverhältnisse.

Als Mutter von schulpflichtigen Kindern weiß ich, wie wichtig der präventive Charakter der Schulsozialarbeit an unseren Schulen ist. Sie unterstützen mein Ziel, unseren Kindern und Jugendlichen den Weg ins Berufsleben und in ein selbständiges, von staatlicher Unterstützung unabhängiges Leben zu erleichtern. Die amtierende Landesregierung hat diese wichtige Schulsozialarbeit nicht, wie behauptet, „gesichert“, sondern setzt sie auf falsche Art und Weise, ungerecht und unsicher fort. Das möchte ich ändern.“