Landesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) besuchte das Projekt BoA in Grevenbroich-Neurath Größte Baustelle Deutschlands mit einer Investition von 2,2 Milliarden Euro

v.l.n.r.: Dipl. Ing Steffen Teitge, Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Angelika Zelleröhr, Wilfried Esser und Norbert Krupp vom Betriebsrat
v.l.n.r.: Dipl. Ing Steffen Teitge, Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Angelika Zelleröhr, Wilfried Esser und Norbert Krupp vom Betriebsrat

Zu einer Besichtigung kam jetzt Dr. Ralf Brauksiepe MdB, Landesvorsitzender und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA sowie arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, auf die BoA-Baustelle der RWE Power AG in Grevenbroich-Neurath. Hier wurde er mit der ihn beglei-tenden CDA-Kreisvorsitzenden Angelika Zelleröhr und einer CDA-Delegation vom stv. Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Esser begrüßt. Dipl. Ing. Steffen Teitge informierte zunächst die Eckdaten des neuen Braunkohlekraftwerks mit optimierter Anlagetechnik (BoA), das in 2 Kraftwerksblöcken je 1050 Megawatt Netto leisten und dabei einen Wirkungsgrad von über 43 Prozent erreichen wird.

Der kommerzielle Betrieb werde im Jahr 2010 beginnen. Danach werde das alte Kraftwerk Neurath zurückgebaut. Sodann wurde die Baustelle besichtigt. Wilfried Esser machte deutlich, dass RWE mit der Entscheidung zum Bau der BoA einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des rheinischen Braunkohlenreviers und für die Energieversorgung Deutschlands leistet. Der Betrieb des neuen Kraftwerks sichere rund 2.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze in den Tagebauen, der Verwaltung und am Standort selbst. In den Kraftwerken sei geschultes Fachpersonal erforderlich. Deshalb kämen viele Mitarbeiter der BoA auch von der Altanlage in Neurath. In der Region habe das neue Kraftwerk positive Effekte auf rund 4.000 Arbeitsplätze.
Dr. Ralf Brauksiepe bedankte sich bei den RWE-Vertretern „für diesen faszinierenden Einblick in die größte Einzelinvestition in Deutschland“.

CDA-Kreisvorsitzende Angelika Zelleröhr warb aber auch „noch einmal dafür, die mit dem Kraftwerksbetrieb verbundenen Belastungen für die Menschen vor Ort so erträglich wie möglich zu machen“.