Vortrag von Hermann Gröhe Frieden im Nahen Osten: Bloßer Wunschtraum oder realistisches politisches Ziel?

Der Nah-Ost-Konflikt, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, bewegt auch in unserem Land viele Menschen. Das Bekenntnis zum Existenzrecht Israels ist ein Eckpfeiler deutscher Außenpolitik. Dies entspricht auch unserer historischen Verantwortung nach dem vom nationalsozialistischen Deutschland an den Juden Europas verübten Völkermord.
Zugleich engagiert sich die Bundesrepublik Deutschland nach dem so genannten „Osloer Abkommen“ zwischen Israel und den Palästinensern wie kaum ein zweites Land für einen lebensfähigen, demokratischen Staat der Palästinenser.
Und schließlich verbindet nicht wenige Menschen die eigene Glaubensüberzeugung mit dem „Heiligen Land“.
Behalten Gewalt und Gegengewalt in dieser Krisenregion das letzte Wort? Oder hat der Frieden im Nahen Osten doch noch eine Chance?
Der Neusser Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe gehört dem Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages an und ist in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Kontakte in den Nahen Osten verantwortlich. Als Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland besuchte er im April Israel und die Palästinensergebiete.
Mittwoch 17. Oktober 2007, 19.30 – 21.00 Uhr
Weiterbildungszentrum, Hafenstr. 29, Raum 11
gebührenfrei