CDU-Kreistagsfraktion besuchte das Kraftwerk Neurath Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink: „Die Energieversorgung von Bevölkerung und Betrieben muss sichergestellt werden.“

v.l.n.r.: Wolfgang Wappenschmidt, Landrat Hans-Jürgen Petrauchschke, Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink
v.l.n.r.: Wolfgang Wappenschmidt, Landrat Hans-Jürgen Petrauchschke, Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink

Zu einer planmäßigen Sitzung kam jetzt die CDU-Kreistagsfraktion im Kraftwerk Neurath der RWE Power AG zusammen. Unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden, Dieter W. Welsink, wurden die verschiedenen Themen des Kreisausschusses beraten. Außerdem informierten sich die Kreistagsabgeordneten über den Stand der Arbeiten auf der Baustelle der Blöcke F/G ‚BoA 2&3’.
Kraftwerksdirektor Dr. Eberhard Uhlig begrüßte die Gäste und zeigte sich über die Möglichkeit zum Gedankenaustausch sehr erfreut. In den beiden Blöcken des hochmodernen neuen Braunkohlekraftwerks mit optimierter Anlagentechnik (BoA) wird die heimische Braunkohle mit einem Wirkungsgrad von über 43 % in Energie umgewandelt. Dies bedeute eine CO-2-Einsparung von 6 Mio. Tonnen pro Jahr gegenüber vergleichbaren Altanlagen.
Um die Energiewende in Deutschland zum Erfolg zu führen, so die RWE-Experten, seien jetzt die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, um vom Netz genommene Kapazitäten beim schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 zu kompensieren und die erneuerbaren Energien in das Versorgungssystem zu integrieren. Das Problem sei nicht die nachgefragte Strommenge in Summe, sondern die „richtige Menge zur richtigen Zeit“.
Der Leiter Braunkohlenplanung und –genehmigungen, Dr. Lars Kulik, zeigte die zukünftige Rolle der Braunkohle auf und stellte das Kraftwerkserneuerungsprogramm der RWE Power AG vor. Er betonte, dass RWE die Braunkohle planmäßig weiterentwickelt und den Kraftwerkspark modernisiert. Dabei sei die Begleitung und Einbeziehung der Region und der dort lebenden Menschen, denen die Braunkohle 26.000 Arbeitsplätze biete, besonders wichtig.
Nach einer intensiven energiepolitischen Diskussion bedankte sich Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink bei den Referenten für die ausführlichen Informationen. RWE sei wichtig für die Region, aber auch für Deutschland. Die CDU-Kreistagsfraktion wisse um die Bedeutung der vorgestellten Technologie für den Standort Rhein-Kreis Neuss.