Kanuleistungssport auf der Erft wird langfristig sichergestellt CDU setzt sich erfolgreich für den Kanusport im Rhein-Kreis Neuss ein

Die CDU-Fraktion hat sich in enger Abstimmung mit dem Kreissportamt erfolgreich für den Erhalt der Kanu-Trainingsstrecken an der Gnadentaler Römerbrücke und am Wiesenwehr eingesetzt.

„Gemeinsam mit dem Kanuverband NRW und dem Erftverband haben wir eine Lösung gefunden, die den Kanu-Leistungssport im Rhein-Kreis Neuss langfristig sicherstellt“, erklärt Thomas Welter, der Vorsitzende des Kreis-Sportausschusses und Kreistagsabgeordneter für Jüchen. „Ohne unsere Initiative wäre der Kanusport im Rhein-Kreis Neuss in seiner Existenz gefährdet gewesen. Ich freue mich, dass uns der Kanuverband NRW noch einmal bestätigt hat, dass er mit den gefundenen Ergebnissen sehr zufrieden ist.“

Die ursprünglichen Pläne der Erft-Renaturierung hatten vorgesehen, die Strömungsgeschwindigkeit der Erft deutlich zu reduzieren, wodurch die Neusser Trainingsstrecken für den Kanusport unbrauchbar geworden wären. Rund 30 Kanuvereine und über 500 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Nordrhein-Westfalen trainieren regelmäßig an der Gnadentaler Römerbrücke und am Wiesenwehr, insbesondere für Wildwasserfahrt, Slalom, Freestyle und Wanderfahrt.

Gemeinsam mit dem Erftverband wurde nun unter anderem vereinbart, dass auf der Slalomstrecke keine baulichen Veränderungen stattfinden, die die Fließgeschwindigkeit der Erft maßgeblich verringern. Zusätzlich wird für die Wasserwalze am Wiesenwehr ein Ersatz an der Epinghovener Mühle geschaffen und die geplante Sohlgleite so überströmt, dass das Befahren mit dem Kanu problemlos möglich wird.

Die SPD hat nun einen Antrag in den Sportausschuss der Stadt Neuss eingebracht, mit dem sie den Kanusport langfristig sichern und frühzeitig Lösungen schaffen möchte. Dazu erklärt Dieter W. Welsink, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag: „Die Kreis-CDU hat das längst erledigt. Der Antrag der SPD läuft ins Leere.“