Volksaufstand in der DDR muss uns als Mahnung weiterhin im Gedächtnis bleiben CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL zum 58. Jahrestag des DDR-Volks­aufstandes am 17. Juni 1953:

Den 58. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR nahm der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Staatsminister a.D. Lutz Lienenkämper MdL, jetzt zum Anlass, “um an jenen mutigen Einsatz von Frauen und Männern zu erinnern, die sich am 17. Juni 1953 in Berlin und anderen Städten der DDR gegen die Zwangsherrschaft der SED erhoben, gleichzeitig aber auch für die deutsche Einheit und Freiheit“. Zwischen 400.000 und 1,5 Millionen Menschen beteiligten sich an den Demonstrationen. Etliche hätten hierbei ihr Leben gelassen, Tausende seien zudem Opfer von Haft und Verfolgung geworden.
Lutz Lienenkämper betonte, „dass die Willkürherrschaft der SED ohne die massive Unterstützung der Roten Armee schon damals früh am Ende gewesen wäre“. Der Drang der DDR-Bevölkerung nach Selbstbestimmung, Freiheit und Menschenrechten konnte aber auf Dauer auch durch Panzer, Mauer und Stacheldraht nicht aufgehalten werden: 1989 brach die DDR unter dem Druck der friedlichen Revolution zusammen.
Erschreckend ist für Lutz Lienenkämper gerade unter diesem Aspekt die aktuelle faktische Beteiligung der SED-Nachfolgepartei Die Linke an der Arbeit der NRW-Minderheitsregierung aus SPD und Grünen bei nahezu allen Abstimmungen im Landtag: „Durch die Enthaltung der Fraktion Die Linke oder sogar klares votieren mit Rot-Grün mischt die SED-Nachfolgepartei längst auf schändliche Weise bei wichtigen Entscheidungen für unser Land Nordrhein-Westfalen mit“.