Das Bildungs- und Teilhabepaket ist auch im Rhein-Kreis Neuss ein Erfolg CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink: „Echte Teilhabe in der Schule und der Gesellschaft möglich.“

Vor knapp einem Jahr wurde das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) für Familien mit geringem Einkommen eingeführt. Jetzt wurde eine erste Bilanz gezogen. Dazu erklärte der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dieter W. Welsink: „Die Ende März veröffentlichen Zahlen zeigen, dass das Bildungspaket ein voller Erfolg ist. Immer stärker werden die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket von den Menschen in Anspruch genommen. Kinder aus Familien mit geringem Einkommen bekommen damit die Chance, gemeinsam mit ihren Mitschülern beispielsweise in der Schule Mittag zu essen, einen Turnverein zu besuchen oder Nachhilfeunterricht zu nehmen.“

Diese neue Leistung solle Kindern eine echte Teilhabe in der Schule und der Gesellschaft ermöglichen. Der Erfolg des Bildungspakets zeige zugleich, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion richtig gehandelt habe, als sie Neuland in der Sozialpolitik betrat. Die Unionsfraktion hatte sich gemeinsam mit der Bundesarbeitsministerin dazu entschieden, nicht nur einfach den Regelsatz zu erhöhen, sondern Sachleistungen einzuführen. Welsink: „Viel Kritik mussten wir als CDU dafür in Kauf nehmen, aber heute sehen wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.“ Die zu Beginn schleppende Nachfrage nach dem Bildungspaket müsse mit den typischen Anlaufschwierigkeiten erklärt werden. Inzwischen hätten sich Jobcenter und Eltern mit der neuen Leistung vertraut gemacht und nähmen sie an. Und der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wappenschmidt, ergänzt: "Auch die Anbieter der Leistungen, wie die Schulen, Mittagsverpfleger der Schulen, Sportvereine sind schriftlich und in Informationsveranstaltungen umfassend über das BuT unterrichtet worden. Neben den dargestellten Leistungskomponenten stellt die Schulsozialarbeit im Rahmen des BuT eine weitere wichtige Säule dar, um den anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen Bildung und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen. Im Rhein-Kreis Neuss haben daher am ersten Januar 2012 zusätzlich 29 vom Bund finanzierte Schulsozialarbeiter ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind die Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien auf echte Teilhabe und Chancengleichheit in Schule und Gesellschaft besser als je zuvor."