"Faire Chancen für heimische Braunkohle!" CDU-Europakonferenz besucht BoA-Kraftwerksbaustelle in Neurath

v.l.: Vice President der RWE Power AG, Kraftwerksdirektor Dr. Eberhard Uhlig, Europaabgeordneter Karl-Heinz Florenz, Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe, Landrat Dieter Patt, Gesamtprojektleiter des BOA-Kraftwerks Neurath, Dr. Reinhold Elsen
v.l.: Vice President der RWE Power AG, Kraftwerksdirektor Dr. Eberhard Uhlig, Europaabgeordneter Karl-Heinz Florenz, Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe, Landrat Dieter Patt, Gesamtprojektleiter des BOA-Kraftwerks Neurath, Dr. Reinhold Elsen

Gut 30 Mitglieder der Europakonferenz der CDU am Niederrhein besuchten jetzt gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Karl-Heinz Florenz die BoA-Kraftwerksbaustelle in Grevenbroich-Neurath. Dabei hatten die europapolitischen Sprecher der CDU-Gemeinde-, Stadt- und Kreisverbände die Gelegenheit, eine der größten Industriebaustellen in Europa in Augenschein zu nehmen und sich den Fortgang des Kraftwerksneu-baus von Projektleiter Dr. Reinhold Elsen und Kraftwerksdirektor Dr. Eberhard Uhlig erläutern zu lassen.

Zudem bot die Europakonferenz die Gelegenheit, Auswirkungen der europäischen Politik auf die Energieerzeugung in Deutschland zu erörtern. Im Mittelpunkt dieser Diskussion standen die für 2013 geplanten Änderungen des Handels mit Emissionsrechten. Vertreter des RWE-Konzerns erläuterten die möglichen gravierenden Auswirkungen auf den Neubau von Kraftwerken in Deutschland und die Zukunft der Kohle.

"Ohne den Neubau modernster, konventioneller Kohlekraftwerke wie hier in Neurath sind die ehrgeizigen Klimaschutzziele nicht erreichbar", zeigte sich der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe, anlässlich der Europakonferenz überzeugt. Hermann Gröhe, Karl-Heinz Florenz und der ebenfalls an der Europakonferenz teilnehmende Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Dieter Patt, stellten gemeinsam fest: "Die heimische Braunkohle muss bei Einsatz modernster Technik auch weiterhin eine faire Chance haben, wenn es um die Energieerzeugung in unserem Land geht. Dafür treten wir vor Ort, in der Landes-, Bundes- und Europapolitik gemeinsam ein. Wir sprechen auf allen politischen Ebenen mit einer Stimme!"

RWE Power stellte klar, dass in den kommenden Jahren mehr als 50 % aller Kraftwerke in Deutschland und Europa aus Altersgründen durch neue Kraftwerke ersetzt werden müssen. "Mit im Vergleich zu den Altanlagen deutlich höheren Wirkungsgraden werden diese Neuanlagen die CO2-Emissionen aus fossil gefeuerten Kraftwerken erheblich reduzieren und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten", erläuterte Dr. Henning Rentz, Leiter Energiepolitik RWE AG.

Unmittelbar vor der CDU-Europakonferenz war Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe zu einem intensiven Meinungsaustausch auch mit den Betriebsratsvorsitzenden Manfred Holz, Kraftwerk Neurath, Udo Dohmen, Kraftwerk Frimmersdorf, und Ismail Tekin, Tagebau Garzweiler, zusammengetroffen. Auch in diesem Gespräch versicherte er: "Wir stehen an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Zukunft von einer Fortsetzung der Kraftwerkserneuerung abhängt."