Pressemitteilung

Keine Doppelverbeitragung von Betriebsrenten

Prof. Otto Wulff fordert schnelle Entlastung von Millionen Betriebsrentnern
Eine schnelle Abschaffung der doppelten Zahlung von Sozialbeiträgen auf Betriebsrenten 
fordert der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff. „Die heutige 
Praxis, dass Bezieher von Betriebsrenten und Direktversicherungen den Arbeitgeber- und 
Arbeitnehmeranteil für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen müssen, ist ungerecht und 
schadet dem Ziel, die Betriebsrenten attraktiver zu machen“, sagte Wulff am Donnerstag in 
Berlin. Wulff erinnerte daran, dass der CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember eine 
Abschaffung der Doppelverbeitragung von Betriebsrenten beschlossen habe. 
Sinnvoll sei es, für Betriebsrenten wie gesetzliche Renten nur den Arbeitnehmerbeitrag für 
Kranken- und Pflegeversicherung zu erheben. 
Wulff kritisierte, dass der Chefhaushälter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhard Rehberg, 
angesichts der Mehrkosten von 2,9 Milliarden Euro pro Jahr eine Abschaffung der doppelten 
Beiträge zunächst abgelehnt hatte. „Millionen Betriebsrentner haben einen Anspruch darauf, 
dass die ungerechte Doppelverbeitragung abgeschafft wird“, machte Wulff Druck. „Jetzt muss 
die Politik schnell handeln. Auch weil das Thema bei den nächsten Wahlen eine wichtige Rolle 
spielen wird.“ Wer derzeit eine Betriebsrente von 1.000 Euro im Monat erhält, muss darauf 146 
Euro Sozialabgaben zahlen, bei einer gesetzlichen Rente die Hälfte.