Werkstattgespräch „Herausforderungen für Frauen in der Arbeitswelt“ Richtige Rahmenbedingungen für Frauen schaffen

Zum Werkstattgespräch „Herausforderungen für Frauen in der Arbeitswelt“ trafen sich über 80 interessierte Praktikerinnen und Praktiker im Fraktionssaal der CDU. Der Fraktionsvorsitzende Bodo Löttgen hatte eingeladen, um gemeinsam mit der Ministerin für Gleichstellung Ina Scharrenbach über das Thema zu diskutieren. Weitere Impulsgeberinnen waren die Unternehmerinnen Helga Wachtmeister, Marlene Weiner und Dr. Nicole Grünewald sowie Diana Schramm vom Netzwerk Leading Women. Moderiert von der Abgeordneten Simone Wendland und mit einem Schlusswort der stellvertretenden Fraktionsvorsitzeden Petra Vogt, wurde zwei Stunden diskutiert.

Zu den Ergebnissen des Gesprächs erklärt die Sprecherin für Gleichstellung Heike Troles: „Wir Frauen können alles werden, wenn wir wollen – und – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das ist ein wichtiges Ergebnis, des Werkstattgesprächs, das nicht nur wir Frauen in der Politik als Arbeitsauftrag mitnehmen wollen. Für die CDU Fraktion NRW steht fest, dass wir die Frauenerwerbstätigkeit in Nordrhein-Westfalen steigern und wir durch eine zielgerichtete Frauenförderung bessere Voraussetzungen für den Zugang von Frauen zu Führungspositionen anstreben. Wir haben viele junge, gut ausgebildete Frauen, die wir auf ihrem Weg fördern und in die bestmögliche Position bringen wollen. Dabei gilt es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Möglichkeit der Pflege von Angehörigen zu berücksichtigen und in Einklang mit dem Berufspfad zu bringen. Wir wollen sowohl die Teilzeittätigkeit als auch eine Vollzeitbeschäftigung ermöglichen. Hier gilt es die vorhandenen Strukturen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und fortzuentwickeln.

Aus den Impulsen der Referentinnen und der anschließenden Diskussion ist klar geworden, dass wir uns Gedanken über das Aufbrechen von Rollenbildern machen müssen, darüber wie wir das Modell der Teilzeit flexibilisieren können, wie sich auch die Erziehung von Kindern finanziell darstellen kann und wie im Hinblick der Rentenfrage entsprechende Maßnahmen zu treffen sind. Darüber hinaus müssen Netzwerke (wie beispielsweise „Leading Women Rhein-Berg“) geschaffen werden, in denen Frauen im Beruf Kontakte knüpfen können.

„Wir sind auf einem guten Weg die richtigen Rahmenbedingungen für Frauen in der Arbeitswelt zu schaffen!“ so das Resümee der Teilnehmerinnen aus der Frauen Union im Rhein-Kreis Neuss.