18. Jahrestag der Wiedervereinigung „Anlass für Erinnerung und große Freude“ Zum Tag der Deutschen Einheit

Der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss und Bundestagsabgeordnete für Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen, Hermann Gröhe, nahm den Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober zum Anlass, „mit großer Dankbarkeit“ an die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands zu erinnern. „Unser Nationalfeiertag bietet uns eine Gelegenheit, unsere Geschichte lebendig im Gedächtnis zu bewahren“, so Gröhe. „Möglich wurde die Überwindung der über 40 Jahre währenden Teilung Deutschlands durch den Mut derjenigen Menschen in der DDR, die für die Freiheit ihr Leben riskierten und durch Flucht, Demonstrationen und Friedensgebete den Druck auf das SED-Regime immer mehr erhöhten.“ Auch gelte es, die Weitsicht der damals politisch Verantwortlichen in West und Ost nicht zu vergessen, die durch ihre Einigkeit hinsichtlich der Notwendigkeit der Reformen in der DDR und dem Willen, die Wiedervereinigung Deutschlands herbeizuführen, diese völkerrechtlich erst ermöglicht hatten. An dieses Gewicht und die Wirkmöglichkeiten einer guten Zusammenarbeit zwischen den Mächten USA und Russland sowie Europa sei auch gerade angesichts aktueller Spannungen durch die Kaukasus-Krise zu erinnern. Mit Blick auf weltweite Bedrohungen der gemeinsamen Werte dürfe diese historische Zusammenarbeit mir ihrem zuvor lange für unmöglich gehaltenen Ergebnis der Überwindung der Teilung Europas und des Kalten Krieges nicht in Vergessenheit geraten, so Gröhe.

Historisches Erinnern sei kein Selbstzweck, sondern gerade mit Blick auf die Übertragung von Erfahrungen auf die Zukunft und daher auch für das aktuelle Han-deln von großer Bedeutung. Er halte daher die Entscheidung des CDU-Bundesvorstandes, eine intensive Aufklärung des SED-Unrechtsregimes vorantrei-ben zu wollen, für ungemein wichtig. Kriterien hierfür enthalte der Antrag „Geteilt. Vereint. Gemeinsam. Perspektiven für den Osten Deutschlands“, den der CDU-Bundesvorstand am 15. September 2008 beschlossen hatte. Dieser beschäftigt sich auch mit der Zukunft der neuen Bundesländer. In den vergangenen fast zwei Jahrzehnten nach der Trennung sei in den neuen Ländern viel erreicht worden. Trotz des Rückgangs der Arbeitslosigkeit und einer beginnenden Dynamik der Wirtschaft in den Ost-Bundesländern sei man jedoch noch lange nicht so weit, dass man die „Hände in den Schoߓ legen könne. Wirtschaftlich gesunde neue Länder seien auch im Interesse der alten Bundesländer, dies dürfe im Westen nicht verges-sen werden. Er hoffe, dass die Feierlichkeiten und manch „Einheits-Party“ zum 3. Oktober auch gemeinsam und mit gemeinschaftlicher Freude begangen würden, so Gröhe.