Rhein-Kreis Neuss verbessert Verkehrsabläufe am Knotenpunkt K20 / K30 in Schlicherum Volker Bäumken: „Verkehrssicherheit wird für alle Bürgerinnen und Bürger erhöht“

Auf Initiative des Kreistagsabgeordneten Volker Bäumken wird der Rhein-Kreis Neuss in Zusammenarbeit mit der Stadt Neuss die Verkehrsabläufe am Knotenpunkt K20 / K30 in Neuss-Schlicherum verbessern.

„Ich freue mich, dass wir die Verkehrssicherheit an dieser Gefahrenstelle erhöhen werden“, erklärt Volker Bäumken, in dessen Wahlkreis der Knotenpunkt K20 / K30 liegt. „Die Erfahrungen und Beobachtungen der Bevölkerung haben gezeigt, dass Änderungen im Verkehrsablauf dringend notwendig sind. Davon werden nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, die im Neusser Süden mit dem Auto unterwegs sind, profitieren.“

Der Rhein-Kreis Neuss ist bereits tätig geworden: So hat er eine verkehrstechnische Untersuchung der heutigen Ampelsignalisierung beauftragt, die Vorschläge zu einer höheren Leistungsfähigkeit der Signalisierung und zügigeren Verkehrsführung aufzeigen soll.

Eine Verkehrszählung soll zudem das bisherige Linksabbiegersystem auf den Prüfstand stellen. Dieses wird von der lokalen Bevölkerung als wenig nachvollziehbar empfunden. Zudem sorgt die ampelgesteuerte Linksabbiegespur in Richtung Rosellen in vielen Fällen zu Irritationen im Verkehrsablauf.

Bäumken: „Eine weitere Untersuchung hat ergeben, dass ein angedachter Kreisverkehr nur mit erheblichem Aufwand realisiert werden könnte, wie z.B. die Versetzung des Kapellchens, eine aufwändige Verlegung der Wasser- und Telekommunikationsleitungen sowie etwaige Rückforderungen des Landes aus der Fördermaßnahme K 30n Hoisten-Allerheiligen. Darüber hinaus sehen sowohl die Kreispolizeibehörde als auch die Stadt Neuss - als zuständige Verkehrsbehörde - keine zwingende Notwendigkeit bzw. Erfordernis für den umfangreichen Umbau. Die bereits durchgeführten und noch in Planung befindlichen Maßnahmen des Rhein-Kreises Neuss werden jedoch, ähnlich wie bei einem Kreisverkehr, dafür sorgen, das bestehende Gefahrenpotenzial erheblich zu verringern und die Verkehrsabläufe in Höhe Schlicherum deutlich zu optimieren.“