Zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 "Vertrauensvolle Zusammenarbeit des Westens Grundlage unserer Sicherheit"

Der Neusser Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe gab jetzt anlässlich des Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001 eine Erklärung heraus. Zum „Jahrestag dieser barbarischen Anschläge in New York und Washington“, so Hermann Gröhe, würden zu Recht „die Gedanken vieler Menschen den Opfern dieses kriegerischen Aktes gegen die westliche Zivilisation, den Helferinnen und Helfern, die ihr Leben im Dienst opferten, und den Angehörigen der Opfer gelten“.

Trotz aller Anstrengungen der Völkergemeinschaft stelle der islamistische Terrorismus „auch weiterhin eine große Gefahr dar, die wir keinesfalls unterschätzen dürfen“. Zugleich gelte es dankbar, die „gemeinsamen Bekenntnisse aus allen Religionen zu ihrer gemeinsamen Friedensverantwortung“ festzustellen. Daher begrüße er sehr eine entsprechende Veranstaltung am 11. September auf dem Neusser Münsterplatz.

Entscheidend sei auch weiterhin eine „enge Zusammenarbeit der Völkergemeinschaft bei der Bekämpfung des Terrorismus, aber auch in dem Bemühen, dem geplagten Nahen Osten endlich eine Ende der Gewalt zu bringen“. Das Bemühen des irakischen Diktators Saddam Hussein, „sich mit Massenvernichtungswaffen und weitreichenden Raketen auszustatten“, stelle auch für Europa eine große Gefahr dar. Notwendig sei eine gemeinsame Antwort der Völkergemeinschaft. Deshalb habe Unionskanzlerkandidat Stoiber „einem amerikanischen Alleingang eine klare Absage erteilt“. Die rot-grüne Bundesregierung aber, die „ein öffentliches Lamento dem vertrauensvollen Gespräch mit den USA vorzuziehen scheint und die dafür vergiftete Komplimente aus Bagdad erntet, schwächt den Einfluss Deutschlands bei dem Bemühen um eine gemeinsame westliche Antwort auf die vom Irak ausgehende Gefahr“. Dabei bleibe die „vertrauensvolle Zusammenarbeit des Westens die Grundlage unserer Sicherheit“.