Synergieeffekte durch interkommunale Zusammenarbeit nutzen Starkes Rettungswesen im Rhein-Kreis Neuss auch in Zukunft sicherstellen

Auf Initiative der CDU-Fraktion hat der Ausschuss für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz des Rhein-Kreises Neuss in 2015 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die prüfen sollte, ob die Strukturen des ehrenamtlich betriebenen Rettungswesens, des Feuer- und Katastrophenschutzes in einer älter werdenden Gesellschaft noch zeitgemäß oder Veränderungen notwendig sind. Die Ergebnisse der Studie liegen dem Ausschuss nun vor.

„Interkommunale Zusammenarbeit im Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz bietet zahlreiche Synergieeffekte, die wir nutzen möchten“, erklärt Bernd Ramakers, Vorsitzender des Ausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz und Kreistagsabgeordneter für Neuss. „Ziel ist es, für unsere Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss auch in Zukunft starke und leistungsfähige Feuerwehren und Hilfsorganisationen zu gewährleisten.“

Die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass interkommunale Zusammenarbeit unter anderem in gemeinsamer Nachwuchsarbeit, in nachbarschaftlicher Alarmierung, in einer zentralen Beschaffung, Lagerung und Wartung von Verbrauchmitteln sinnvoll und nützlich sei. Zudem würden gemeinsame Aus- und Fortbildungen, gemeinsam nutzbare Übungsgelände oder die gemeinsame Nutzung von Sonderfahrzeugen Synergieeffekte erzeugen.

Ramakers: „Ich freue mich, dass der Ausschuss einstimmig beschlossen hat, mit unseren Städten und Gemeinden eine weitere interkommunale Zusammenarbeit zu prüfen und über die Ergebnisse in der nächsten Ausschusssitzung zu beraten. Erfreulich ist auch, dass der Ausschuss einstimmig einen gemeinsamen Antrag von CDU und FDP verabschiedet hat, in dem wir unsere Feuerwehren und Hilfsorganisationen durch gezielte Werbemaßnahmen in der Nachwuchsgewinnung unterstützen. Damit leisten wir einen zusätzlichen Beitrag, das Ehrenamt im Rhein-Kreis Neuss zu stärken und es damit langfristig sicherzustellen.“