Standortfrage der neuen Säbelfechthalle in Dormagen Sportausschuss bestätigt Präferenz der CDU-Kreistagsfraktion

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Nachdem sich der Sportausschuss der Stadt Dormagen in seiner Sondersitzung zum Neubau einer Trainingshalle für die Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunktes Säbelfechten bereiterklärt hatte, die Standortfrage jedoch offenließ, hat der Sportausschuss des Kreises in seiner gestrigen Sitzung eine klare Präferenz für den Standort Knechtsteden ausgesprochen. Den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Dieter W. Welsink, freut vor allem die Klarheit des Beschlusses: „Es ist gut zu sehen, dass unsere Fraktion gemeinsam mit der FDP auch die SPD vom Standort Knechtsteden überzeugen konnte, sodass wir einen einstimmigen Beschluss für die vorrangige Planung an diesem Standort erreicht haben. Nachdem deutlich wurde, dass die geltende Seveso-Richtlinie einen Neubau am Höhenberg nicht zulässt, haben wir schnell das sich bietende Potenzial in Knechtsteden erkannt.“

Mit dem Bau der Halle böte man den Athletinnen und Athleten die dringend benötigte Aufwertung ihrer Trainingsmöglichkeiten und erhalte so den Bundesstützpunkt in Dormagen auch über das Jahr 2024 hinaus, so Dr. Welsink weiter. „Unsere Präferenz basiert keineswegs auf einer ablehnenden Haltung gegenüber der Bertha-von-Suttner Gesamtschule. Wir haben uns zusammen mit der FDP und der Verwaltung dafür stark gemacht, dass die Gesamtschule als Pendant zum Nobert-Gymnasium Knechtsteden NRW-Sportschule wird und damit den hier lebenden Talenten die Möglichkeit bietet, ihre schulische Laufbahn mit der sportlichen Karriere in Einklang zu bringen. Hinter diesem sinnvollen Ansatz stehen wir auch weiterhin zu 100 Prozent. Vielmehr haben wir uns bei unserer Entscheidungsfindung von den sich bietenden Standortvorteilen leiten lassen. Durch den Bau der Trainingsstätte in Knechtsteden würden die Sportlerinnen und Sportler von operativen und infrastrukturellen Synergieeffekten profitieren, die in Nievenheim einfach nicht gegeben sind.“

Dr. Welsink findet für die Arbeit der Kreisverwaltung lobende Worte, setzt diese den politischen Willen der Fraktion doch „eins zu eins“ in den Verhandlungen mit der Stadt Dormagen um.

Die CDU sieht der Fraktionsvorsitzende dabei als Motor der Entwicklung: „Seit vielen Jahren schon ist die CDU-Kreistagsfraktion die Triebfeder für eine zukunftsweisende Sportpolitik im Kreisgebiet. Wir haben mit der Aufstellung des Masterplan Leistungssport und dessen Fortschreibung inklusive der mit diesem Konzept verbundenen Maßnahmen entscheidend zur Verbesserung und Professionalisierung des Leistungs- und Breitensportbereichs beigetragen. Wir leisten ebenfalls dem Ausbau der Sportinfrastruktur im Kreis Vorschub und kümmern uns um Lösungsansätze zum Erhalt dieser. Die Fechthalle und der Wildwasserpark in Dormagen oder auch das Radsportzentrum in Kaarst sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Wir sind es auch, die sich gemeinsam mit der FDP frühzeitig für eine Bewerbung für die olympischen Spiele innerhalb des Verbundes der Rhein Ruhr City 2032 eingesetzt haben. An diesem Weg wollen wir weiterhin festhalten.“

Dr. Welsink hofft, dass die Planungen zur Säbelfechthalle nun schnellstmöglich vorangehen können, sieht er doch den Bundesstützpunkt mit einer neuen Halle am Standort Knechtsteden in der Lage, den vorhandenen und zukünftigen Talenten im Bereich Säbelfechten optimale Ausbildungsbedingungen geben zu können.