Entlastung für Bürgerinnen und Bürger in 2017 Rhein-Kreis Neuss senkt Abfallgebühren

Der Planungs- und Umweltausschuss des Rhein-Kreises Neuss hat über die Abfallgebühren in 2017 und damit über eine neue Satzung und Entgeltordnung  der Abfallentsorgungsanlagen beraten und entschieden.

„Wir senken die Abfallgebühren und sorgen damit für eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss“, begrüßt Wolfgang Wappenschmidt, umweltpolitscher Sprecher der CDU Fraktion und Kreistagsabgeordneter aus Korschenbroich, den Beschluss des Ausschusses. „Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung mit den neuen Entsorgungsverträgen deutlich niedrigere Konditionen erzielen konnte. Bereits der bisherige Entsorgungsvertrag garantierte uns eine der niedrigsten Gebühren in der gesamten Region.“

Der bisherige Entsorgungsvertrag mit der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) endet nach 20-jähriger Laufzeit am 31. Dezember 2016. Das Leistungsspektrum der Abfallentsorgung wurde durch den Rhein-Kreis Neuss in verschiedenen Ausschreibungen zum 01. Januar 2017 neu vergeben. So bleibt beispielsweise die Entsorgung von Rest- und Sperrmüll bei der EGN; die Entsorgung von Grünabfällen wird durch Reterra, das Recycling von Altpapier durch Remondis erfolgen.

Die Abfallgebühren von Rest- und Sperrmüll sinken damit von 188,50 Euro/t (2016) auf 175 Euro/t (2017), die Entsorgung von Bioabfällen von 96,52 Euro/t auf 80 Euro/t. Gleichzeitig steigt die Vergütung für Altpapier von 81,62 Euro/t auf 97,44 Euro/t. Geben die kreisangehörigen Städte und Gemeinden diese Verbesserungen an ihre Bürger weiter, führt dies zu merklichen Gebührensenkungen.

Auch bei der Kleinanlieferstation auf der Deponie Neuss/Grefrath ergibt sich eine Verbesserung. Metallschrott und Altpapier können ab 2017 kostenlos angeliefert werden; für alle übrigen Abfallarten bleibt es bei 10,- Euro pro Anlieferung.

Wappenschmidt: „CDU und FDP hatten die Verwaltung im Februar 2015 gebeten, die zukünftige Abfallentsorgung, wie bisher, wirtschaftlich, kostengünstig und nachhaltig auszugestalten. Dass wir das erreicht haben, ist ein großer Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss.“