Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken Rhein-Kreis Neuss baut Kinderbetreuungsangebote immer weiter aus

Die Zahl der Kinder im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes Rhein-Kreis Neuss (Korschenbroich, Jüchen, Rommerskirchen), die Anspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in einer Kindertagespflege haben, steigt immer weiter an.

„Ich freue mich, dass  in Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen wieder mehr Kinder geboren werden“, erklärt Wolfgang Wappenschmidt, jugendpolitischer Sprecher der CDU Fraktion und Kreistagsabgeordneter aus Korschenbroich. „Die Geburtenrate ist innerhalb von nur zwei Jahren von 1,38 (2012) auf 1,47 (2014) Kinder angestiegen. Um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken, investieren wir kräftig in den weiteren Ausbau unserer Kitas und Kindertagespflege.“

Neben der steigenden Geburtenrate sind der Zuzug von jungen Familien, die Erschließung von Neubaugebieten sowie die Aufnahme von Flüchtlingskindern weitere Gründe für den steigenden Bedarf an Betreuungsangeboten. Um die Nachfrage zu decken, investiert der Rhein-Kreis Neuss rund 1,35 Mio. Euro in den Ausbau von Betreuungsangeboten, davon 900.000 Euro in Jüchen, 300.000 Euro in Korschenbroich und 150.000 Euro in Rommerskirchen.

Wappenschmidt: „Während Rot-Grün auf Landesebene mit 25,8% die niedrigste U3-Betreuungsquote aller Bundesländer verantworten muss, liegen wir im Rhein-Kreis Neuss mit 35,91% in Jüchen, 34,03% in Korschenbroich und 37,04% in Rommerskirchen deutlich über dem Landes- und dem Bundesdurchschnitt (Bund: 32,7%). Ich freue mich, dass wir bereits heute für jede Familie, die einen Betreuungsplatz benötigt, den Bedarf decken können. Indem wir die Kinderbetreuungsangebote weiter ausbauen, werden wir nicht nur den zukünftigen, steigenden Bedarf decken, sondern stärken gleichzeitig auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“