CDU Rhein-Kreis Neuss gut vertreten: Regionalkonferenz diskutiert neues Grundsatzprogramm. Und am Ende gab’s ein neues Mitglied.

„Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel habe ich noch nie live erlebt. Deshalb bin ich hier und bin ganz begeistert.“ Mit diesen Worten kommentierte ein aktives CDU-Mitglied aus Kaarst die Regionalkonferenz der CDU in Essen, zu der knapp dreißig Mitglieder der Christdemokraten aus dem Rhein-Kreis Neuss – unter ihnen Kreisvorsitzender Hermann Gröhe – gemeinsam angereist waren.

Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel und Generalsekretär Ronald Pofalla erläuterten den Entwurf eines neuen CDU-Grundsatzprogrammes, über den ein CDU-Bundesparteitag in weinigen Wochen in Hannover abschließend beraten soll. In der vom nordrhein-westfälischen CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers geleiteten Veranstaltung machte Angela Merkel deutlich, dass „die Erfolgsgeschichte der CDU wesentlich von der Treue zu unseren Grundsätzen – Westbindung, Soziale Marktwirtschaft, deutsche Einheit und Europa – bestimmt ist“. Mit eindringlichen Worten beschrieb sie die innen- wie außenpolitischen Herausforderungen, denen „sich die CDU mit einem klaren Kompass, aber auch optimistisch stellt“. Ronald Pofalla machte deutlich, dass die CDU im neuen Programm die Verankerung in christlichen Überzeugungen noch deutlicher betone als in den bisherigen Programmen: „Wir müssen unser Tun und Unterlassen vor Gott und unseren Mitmenschen verantworten!“

Lohnende Anregungen erbrachte eine Diskussion, in der es bisweilen um ganz konkrete Formulierungen im Programm ging. Eine überzeugende Veranstaltung fanden nicht nur die CDU-Mitglieder aus dem Rhein-Kreis Neuss diese Regionalkonferenz. Noch vor Antritt der Rückreise von der Grugahalle übergab der Neusser Reiseveranstalter, der mit seinem Reisebus für eine gute und sichere Reise nach Essen und zurück in den Rhein-Kreis Neuss sorgte, Hermann Gröhe eine unterschriebene CDU-Beitrittserklärung. Der war natürlich sehr erfreut: „Wir haben gute Grundsätze. Aber wir brauchen noch mehr Menschen, die sie offensiv vertreten!“