Kulturausschuss berät über den Archiverweiterungsbau in Dormagen-Zons Neubau des Kreisarchives voll im Zeitplan

Der Kulturausschuss des Rhein-Kreises Neuss beriet am vergangenen Montag über den aktuellen Stand des Archiverweiterungsbaus in Dormagen-Zons. „Die Vorbereitungen für den Abriss des bestehenden Bürgerhauses sowie die Vorkehrungen zum Erweiterungsbau liegen voll im Zeitplan“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, Franz-Josef Radmacher. „Der Neubau des Kreisarchives wird den historischen Kern von Zons aufwerten. Zudem wird die Bedeutung der Stadt Zons in Verbindung mit dem Kulturzentrum als wichtiger Kulturstandort im Rhein-Kreis Neuss steigen“, so der Meerbuscher CDU-Kreistagskandidat.

Der Archiverweiterungsbau war nötig geworden, nachdem das bisherige Archiv nach und nach an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Jedes Jahr müssen 40 bis 50 Meter Dokumente eingelagert werden. Spätestens 2017 wäre damit kein freier Platz mehr zur Verfügung gewesen. „Es besteht kein Zweifel, dass die Erweiterung des Kreisarchives richtig ist“, so Dieter W. Welsink, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag. „Das neue Archiv bietet nicht nur mehr Platz, sondern sichert die Dokumente auch auf höchstem technischem Standard.“

Dabei kommt der Erweiterungsbau nicht nur dem Archivgut des Kreises, sondern auch dem der Stadt Dormagen und dem der Gemeinde Rommerskirchen zugute, die mit dem Kreisarchiv kooperieren. Die Stadt und die Gemeinde profitieren damit unmittelbar von den 6,5 Mio. Euro, die der Rhein-Kreis Neuss in den Archiverweiterungsbau investiert. „Der Neubau des Archives ist ein Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit zur Entlastung der beteiligten Kommunen“, so Dieter W. Welsink.