Kulturausschuss berät über den aktuellen Stand der Planungen Neubau des Kreisarchives in Zons wird zügig vorangetrieben

Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung am 09. Februar 2015 den aktuellen Stand der Planungen für den Archiverweiterungsbau in Dormagen-Zons zur Kenntnis genommen und über die weiteren Verfahrensschritte beraten. „Als CDU-Fraktion setzen wir uns dafür ein, dass die Planungen nun zeitnah abgeschlossen werden und der Neubau bald beginnen kann“, erklärt Franz-Josef Radmacher, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender des Kulturausschusses.

Nachdem die Stadt Dormagen, trotz seit langem bekannter Planungen, jüngst ein zusätzliches Schallgutachten zum Parkplatzverkehr und einzelnen technischen Anlagen des Archiverweiterungsbaus angefordert hatte, sollen die Planungen nun zügig zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden. „Bis zum Sommer dieses Jahres wollen wir die Baugenehmigung vorliegen haben. Da wir das Archiv bald möglichst nutzen wollen, darf es nun zu keinen weiteren Verzögerungen kommen“, ergänzt Franz-Josef Radmacher.

Den Antrag der AfD-Gruppe im Kreistag, einen Realisierungswettbewerb für den Neubau des Kreisarchives auszuschreiben, hat die CDU-Fraktion geschlossen abgelehnt: „Der Rhein-Kreis Neuss verfügt über ein eigenes Hochbauamt, das die bisherigen Planungen hervorragend geleitet und sehr gute Konzepte vorgelegt hat. Zudem hat der Kreis bisher viele finanzielle Mittel in die bisherigen Planungen investiert. Der Antrag der AfD kommt daher nicht nur spät, sondern er würde bedeuten, dass die bisherigen Gelder umsonst ausgegeben wurden. Anders als der AfD-Antrag suggeriert, würde der Kreishaushalt durch eine Ausschreibung zu diesem Zeitpunkt also nicht entlastet, sondern vielmehr belastet werden“, so der Kreistagsabgeordnete aus Meerbusch.

Das neue Kreisarchiv wird nicht nur zu einer Aufwertung der Zonser Innenstadt führen, sondern bietet gleichzeitig die Chance auf mehr Kooperation zwischen den Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss. „Gemeinsam genutzte Archive bedeuten erhebliche Kosteneinsparungen für unsere Städte und Gemeinden. Diese Möglichkeit einer gemeinsamen Nutzung wollen wir all unseren Städten und Gemeinden offenhalten“, so Radmacher. Bislang kooperiert das Kreisarchiv mit der Stadt Dormagen und der Gemeinde Rommerskirchen.