Hermann Gröhe besucht auf „Tour der 1000 Chancen“ den Stüttger Hof Mehr Chancen in der Landwirtschaft!

Im Rahmen seiner "Tour der 1000 Chancen" besucht Hermann Gröhe am Mittwoch, den 3. August 2005, um 11 Uhr 30 auch den Stüttger Hof in Dormagen, um gemeinsam mit Landwirt Karl Nacke die diesjährige Weizenernte in Augenschein zu nehmen und über die Zukunft der Landwirtschaft zu reden. Mit dabei sein wird auch der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach, Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt.

Hermann Gröhe möchte, "dass unsere Landwirte wieder optimistisch in eine Zukunft voller Chancen blicken können". Gerade im Rhein-Kreis Neuss stelle die Landwirtschaft auch "einen wichtigen Wirtschaftszweig und zuverlässigen Lebensmittel-Produzenten dar, der unseren Raum landschaftlich und kulturell stark prägt". Um ihre "Chancen zu nutzen, brauchen unsere Landwirte auch in Berlin die Politik wieder als Partner und nicht als Gegner".

Für die Union jedenfalls sei klar, "dass alle landwirtschaftliche Betriebsformen gefördert werden". Die ideologisch motivierte Bevorzugung des ökologischen Landbaus unter Rot-Grün müsse beendet werden. Wichtig sei insbesondere die Schaffung von besseren Rahmenbedingungen, um international und EU-weit wettbewerbsfähig zu sein und damit wieder Perspektiven zu haben. Hermann Gröhe: "Nationale Alleingänge, wie sie von Rot-Grün beim Pflanzen-, Tier- oder Umweltschutz betrieben wurden, darf es nicht mehr geben." So hätten die wettbewerbsverzerrenden Sonderwege allein zur Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland geführt, "ohne dass Natur-, Tier- und Umweltschutz verbessert wurden". Denn stets hätten sich ausländische Produzenten gefunden, "die mit qualitativ niederen Standards bereitwillig in die Bresche springen." Die 1:1-Umsetzung von EU-Vorgaben in nationales Recht müsse deshalb die Richtung in der Agrarpolitik vorgeben. Angesichts einer Reglementierungsdichte, die jegliche Eigeninitiative ersticke, setze sich die Union zugleich für den konsequenten Abbau von Bürokratie bei Förderprogrammen und Genehmigungsverfahren ein. "Vorschriften", so Hermann Gröhe, "müssen auf das unbedingt Notwendige und in der Praxis Machbare zurückgeführt werden.“