CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL zum 51. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 1961: Lutz Lienenkämper: „Gedenken an die Teilung Deutschlands muss im öffentlichen Bewusstsein stark verankert werden“

CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL
CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL

Der Vorsitzende der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Staatsminister a.D. Lutz Lienenkämper MdL, nimmt den 51. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer zum Anlass, um an die Opfer der SED-Diktatur und vor allem an die vielen Mauertoten zu erinnern: „Mit der Mauer wollte die DDR-Staatsführung ihren diktatorischen Herrschaftsanspruch sichern. Einen Fluchtversuch in die Freiheit bezahlten Tausende mit langen Haftstrafen und Hunderte mit dem Leben.“ Volkspolizisten und Angehörige der Grenztruppen hatten in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 in Berlin mit der Abriegelung der Ostsektoren begonnen. „Mit dieser menschenverachtenden Aktion wurde den Bürgern in der DDR der Weg in die Freiheit versperrt und Eltern von Kindern, Geschwister, Freunde und Bekannte getrennt“, so Lienenkämper.

Immer wieder während ihrer 28 Jahre dauernden Existenz war die Mauer Ort tragischer und dramatischer Szenen, wenn „Republikflüchtlinge“ vor den Augen von Westberlinern, Alliierten und der Presse festgenommen oder gar auf dem Grenzstreifen ermordet wurden. „Aber der Bau der Mauer war auch das in aller Welt sichtbare Zeichen, dass der Sozialismus bereits gescheitert war. Nur durch die Knechtung des eigenen Volkes ließ sich die Herrschaft der Diktatoren aufrechterhalten“, so Lienenkämper weiter. Die Knechtschaft endete 28 Jahre später mit den friedlichen Protesten der Bevölkerung in der DDR. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer und damit das sozialistische Unrechtsregime in sich zusammen. Die Bilder der Freude bleiben unvergessen.

Die Erinnerung an die Schrecken des DDR-Regimes und den Terror der Stasi-Herrschaft drohen aber zu verblassen. Dass ein Teil der Menschen in Deutschland jahrelang in Unfreiheit gelebt hat, dürfe aber nicht vergessen werden. Dies sei Teil der deutschen Geschichte und historischer und moralischer Auftrag, gegen jede Form des Extremismus vorzugehen. Lutz Lienenkämper abschließend: „Das Gedenken an die Teilung Deutschlands muss im öffentlichen Bewusstsein stark verankert werden. Dies sind wir den Mauertoten und allen anderen Leidtragenden des SED-Unrechtregimes schuldig. Gerade weil wir heute in Frieden und Freiheit leben können, müssen wir uns stets darüber im Klaren sein, welche Mittel Diktaturen einsetzen, um ihre Macht zu erhalten. Nur wer weiß, wie die Freiheit mit Füßen getreten worden ist, weiß auch um den Wert der Freiheit.“