Kreis-CDU beriet über die Zukunft der Energiepolitik im Rhein-Kreis Neuss Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL: „Neuausrichtung der Energiepolitik nach der Energiewende ist notwendig“

v.l.n.r.: Bert Vennen, Lutz Lienenkämper MdL, Wolfgang Wappenschmidt, Georg Melchers, Johannes Steinhauer
v.l.n.r.: Bert Vennen, Lutz Lienenkämper MdL, Wolfgang Wappenschmidt, Georg Melchers, Johannes Steinhauer

Der CDU-Kreisverband veranstaltete jetzt im Pädagogischen Zentrum des Berufskollegs für Technik und Informatik (BTI) am Hammfelddamm in Neuss eine Programmkonferenz zum Thema „Zukunft der Energiepolitik im Rhein-Kreis Neuss“. Zu Beginn hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das am BTI eingerichtete Energielabor zu besichtigen. Dazu hatte der stellvertretende Schulleiter, Bert Vennen, zunächst in einem hochinteressanten und unterhaltsamen Versuchsaufbau die Wirkung von Kälte und Raumfeuchtigkeit vorgeführt. Sodann erläuterte er dieses neue Aus- und Fortbildungsprojekt für Auszubildende, das aber auch Handwerkern und Planern die effiziente Energienutzung in Gebäuden verdeutlicht.

In der anschließenden Programmkonferenz führte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wappenschmidt, in das Thema ein. CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL sprach danach über die „Neuausrichtung der Energiepolitik nach der Energiewende“ und formulierte den Willen der Kreispartei, diese Neuausrichtung aktiv zu betreiben. Die Energie müsse sicher, sauber und bezahlbar sein. Johannes Steinhauer, Geschäftsführer der Erneuerbare Energien GmbH, informierte in einem Kurzreferat über „Die neue Rolle von Stadtwerken in der Energiepolitik“. Schließlich zeigte Georg Melchers, geschäftsführender Gesellschafter der BMR energy solutions GmbH, auf, wie die Projektierung eines Windparks von der Idee bis zur Realisierung funktioniert. Unter der Moderation von Wolfgang Wappenschmidt fand dann eine eingehende Diskussion des Gehörten unter dem Blickwinkel der Zukunft der Energiepolitik im Rhein-Kreis Neuss statt, an der sich zahlreiche Fachleute und die Referenten beteiligten. Wolfgang Wappenschmidt resümierte anschließend: „Es ist deutlich geworden: wir haben in der Energiepolitik nicht die Ideallösung, sondern wir brauchen den Energiemix, wir brauchen zentrale wie dezentrale Lösungen und legen großen Wert auf zusätzliche Energieeffizienz und Energieeinsparungen. Wir brauchen erneuerbare Energien: Bioenergie, Windenergie und vielleicht Wasserkraft. Die Geothermie spielt bei uns keine Rolle.“ All‘ dies, so Wappenschmidt, ginge nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, wobei aber das St.-Florians-Prinzip nicht Oberhand gewinnen dürfe.