Stärkung des Ehrenamtes Kreis und Land ziehen an einem Strang

Quelle: Pixabay
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Die Familie und ehrenamtlich Tätige bilden das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft. Das weiß auch die NRW-Landesregierung und hat, angeführt durch den Finanzminister und Kreisparteivorsitzenden Lutz Lienenkämper, zur Sitzung des Bundesrates am kommenden Freitag einen Antrag für „Steuerliche Vereinfachungen und Entlastungen für die Mitte der Gesellschaft“ eingebracht.

Der Antrag beschreibt Menschen, die sich selbstlos für andere einsetzten, als Förderer des Zusammenhaltes unserer Gesellschaft und befürwortet für diese steuerliche Vereinfachungen und maßvolle Verbesserungen.

Konkret will die Landesregierung unter anderem die Übungsleiterpauschale für Trainerinnen und Trainer sowie für Ausbilderinnen und Ausbilder der Rettungsorganisationen von 2.400 Euro auf 3.000 Euro erhöhen und untermauert die stärkere Förderung des Ehrenamtes durch die Forderung nach einer Anhebung der Ehrenamtspauschale von 720 Euro auf 800 Euro.

Gleichermaßen soll der bürokratische Aufwand für steuerlich begünstigte Vereine durch eine Anhebung der Einnahmegrenzen von 35.000 Euro auf 45.000 Euro spürbar abgebaut werden. 

„Wir begrüßen diesen wohldurchdachten Antrag der Landesregierung ausdrücklich und hoffen, dass auch die Vertretungen der anderen Bundesländer in der Sitzung des Bundesrates den Forderungen zustimmen. Der Leistungs- wie auch der Breitensport steht vor weitrechenden Herausforderungen, die sich aktuell durch eine zunehmende Professionalisierung im administrativen Bereich der Vereine bemerkbar machen. Die CDU im Rhein-Kreis Neuss bekennt sich zum Sport in all seinen Facetten und wir unterstützen die Entwicklung des Kreises zu einem sportlichen Agglomerationspunkt mit einem breiten Sportangebot und professionellen Strukturen im Bereich des Leistungssports seit Jahrzehnten mit unseren Initiativen. Diese Politik schlägt sich auch im gemeinsamen Antrag mit der FDP zum Kreishaushalt 2018 nieder, der eine Erhöhung der jährlichen Pauschale für Übungsleiter- und Trainertätigkeiten um 75.000 Euro auf 345.000 Euro vorsah und fester Bestandteil des Kreishaushaltes geworden ist.Dass unser Kreisvorsitzender und Finanzminister Lutz Lienenkämper sich nun auf Bundesebene für eine Stärkung des Ehrenamtes allgemein und der im Sport Tätigen im Speziellen einsetzen möchte freut die Kreistagsfraktion und mich außerordentlich, zeigt es doch, dass die bisherigen Fördermaßnahmen nicht ausreichen und wir im Rhein-Kreis Neuss auf dem richtigen Weg sind“ urteilt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dieter W. Welsink, zufrieden.

Die Anhebung der Einnahmegrenzen bezeichnet er als „zielführende Maßnahme, um die meist  ehrenamtlich aufgestellten Vereine von der Last des hohen bürokratischen Aufwandes zu befreien“.

Es sei nun am Bundesrat, diese Initiative aufzugreifen und die Bundesregierung zum Handeln aufzufordern.