Informationsveranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU im Rhein-Kreis-Neuss KPV Mitglieder besuchen Kreispolizeibehörde

Freiheit und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, das ist eine zentrale Aufgabe des Staates. Wie dem Sicherheitsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger im Alltag Rechnung getragen wird, war Thema einer Informationsveranstaltung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU im Rhein-Kreis-Neuss. Organisiert hatten die Veranstaltung Karin Holz und Karl Heinz Schnitzler, beide Mitglied des KPV-Kreisvorstandes. Folglich war es nahe liegend, sich vor Ort bei der Kreispolizeibehörde in Neuss an der Jülicher Landstraße zu informieren. Empfangen wurden die Kommunalpolitiker von Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke, der Landrat Dieter Patt auch in seiner Eigenschaft als Chef der Kreispolizeibehörde vertrat. Mit von der Partie waren Landtagsabgeordneter Karl Kress, der sich als Mitglied des Innenausschusses des Landtages um polizeiliche Angelegenheiten kümmert, und Kreistagsabgeordneter Reiner Geroneit als Vorsitzender des Polizeibeirates.
Umfassende Informationen über die Polizeistruktur mit ihrer Behördenleitung, den Direktionen und den Bezirksdiensten lieferten der Abteilungsleiter Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, Leitender Polizeidirektor Detlef Gernandt, sowie Pressesprecher und Erster Polizeihauptkommissar Hans-Willi Arnold. Die Gesprächsthemen reichten von der Kriminalität und Extremismus über Bevölkerungsschutz, Sicherheit und Vorbeugung bis hin zu den vertraglich vereinbarten Ordnungspartnerschaften mit den Städten und Gemeinden.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Bereich der Prävention der Jugendkriminalität und dem Thema Opferschutz. Auch Fragen zur digitalen Funktechnik und zu den geplanten neuen Uniformen beantworteten die Verantwortlichen.
Zum Schluss konnten die Besucher noch einen Blick in die Einsatzzentrale mit ihrer komplexen Leitstellentechnik werfen. Der Dienstgruppenleiter erläuterte hier ausführlich die technischen Möglichkeiten der Einsatzsteuerung und sprach über so wichtige Themen wie beispielsweise den Polizeinotruf "110".
KPV-Vorsitzender Bernd Ramakers machte deutlich, dass das Thema Sicherheit einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung habe. „Unsere Bürgerinnen und Bürger wollen sich in ihrer Stadt bzw. in ihrer Gemeinde sicher fühlen“, so Ramakers. Insgesamt könne man feststellen, dass die Sicherheitslage im Rhein-Kreis Neuss stabil und die Polizeiarbeit professionell und effizient sei.
„Es ist ein gutes Gefühl, bei der Kreispolizeibehörde Neuss hoch motivierte und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu wissen, die sich um und für die Sicherheit in unseren Städten und Gemeinden sorgen“, sagte Ramakers. Er sei froh, dass die vom damaligen SPD-Innenminister Fritz Behrens favorisierte Neuorganisation der Polizei zu Mammutbehörden durch den Regierungswechsel in Düsseldorf gestoppt werden konnte. Eine in der Bürgerschaft fest verankerte Polizei sei der beste Garant für unsere Sicherheit.
Die Vorteile der beim Landrat angegliederten Polizeibehörde lägen auf der Hand: Ortnähe und die Verbindung von Polizei und Kreisverwaltung über die Person des Landrates bringe Synergieeffekte, die für die Gefahrenabwehr, Ordnung und Sicherheit von hohem Wert seien. Zudem könne der Landrat als Leiter der Kreis-Polizeibehörde die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den gesellschaftlich relevanten Gruppen verstärken. Als Beispiel nannte Ramakers die vor einem Jahr ins Leben gerufene Präventionspartnerschaft in Sachen Sicherheit zwischen Schützen und Polizei. Für die KPV steht fest: Die Bürger können stolz auf ihre Polizei sein.