KfW-Förderung: Über 155 Millionen Euro für den Rhein-Kreis Neuss – starke Impulse für Wohnen, Wirtschaft und Klimaschutz

06.02.2026

KfW-Förderung: Über 155 Millionen Euro für den Rhein-Kreis Neuss – starke Impulse für Wohnen, Wirtschaft und Klimaschutz

Im Jahr 2025 hat die KfW-Bankengruppe Projekte im Rhein-Kreis Neuss mit insgesamt 155,5 Millionen Euro unterstützt. Das zeigen die offiziellen Ganzjahreszahlen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Gefördert wurden mehr als 3.000 Vorhaben, die von energetischen Sanierungen und neuen Heizungen über den Wohnungsbau bis hin zu Investitionen von Unternehmen reichen. Die Mittel kommen Familien, Betrieben und Kommunen in der Region unmittelbar zugute.

„Die Zahlen zeigen, wie wichtig eine verlässliche und zielgerichtete Förderpolitik ist“, sagt Carl-Philipp Sassenrath, Bundestagsabgeordneter für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen. „Die KfW sorgt dafür, dass Investitionen in Wohnen, Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke auch unter schwierigen Rahmenbedingungen möglich bleiben. Das stärkt Eigentum, sichert Arbeitsplätze und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region.“

Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung lag 2025 im Bereich Wohnen und Energieeffizienz. Allein für private Haushalte flossen über 100 Millionen Euro in Programme für energieeffiziente Wohngebäude, Heizungsmodernisierungen und Wohneigentum. Damit konnten mehrere tausend Wohneinheiten im Rhein-Kreis Neuss modernisiert oder neu geschaffen werden. Ziel ist es, Energiekosten zu senken, Eigentum zu stärken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Auch der Mittelstand im Rhein-Kreis Neuss profitierte deutlich von der KfW-Förderung. Über die Mittelstandsbank wurden im Jahr 2025 rund 49,3 Millionen Euro bereitgestellt. Mit 136 Förderzusagen unterstützte die KfW insbesondere Unternehmensgründungen, Investitionen in moderne Maschinen, Digitalisierung sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Allein 22,7 Millionen Euro flossen in Gründung und Unternehmensinvestitionen, weitere 25,3 Millionen Euro in klimafreundliche Technologien in Betrieben. Diese Investitionen tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern, Innovationen voranzubringen und die wirtschaftliche Basis der Region langfristig zu stärken.

Bundesweit erreichte das inländische Fördergeschäft der KfW im Jahr 2025 ein Volumen von 61 Milliarden Euro – ein deutlicher Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der KfW als stabilen Finanzierungspartner in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

Sassenrath betont abschließend: „Gerade jetzt braucht es klare Prioritäten: bezahlbares Wohnen, eine starke Wirtschaft und Investitionen in Klimaschutz mit Augenmaß. Die KfW-Förderung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Entscheidend ist, dass die Programme praxisnah bleiben und den Menschen und Betrieben vor Ort echte Perspektiven eröffnen.“

Hintergrund:
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist die nationale Förderbank des Bundes. Sie unterstützt private Haushalte, Unternehmen und Kommunen mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen – unter anderem für Wohnen, Klimaschutz, Energieeffizienz, Digitalisierung und Unternehmensgründungen.