Silbernes Jubiläum – CDU Niederrhein verleiht den Preis zum 25. Mal

Karsten Wildberger mit der „Niederrhein Eule“ ausgezeichnet

14.11.2025

Karsten Wildberger mit der „Niederrhein Eule“ ausgezeichnet

Ein silbernes Jubiläum mit einem würdigen Preisträger: Gemeinsam hatten die CDU Nieder-rhein und die CDU Krefeld zu den 25. Linner-Burg-Gesprächen geladen, und die Christde-mokraten durften sich in diesem Jahr über eine erfreulich große Resonanz freuen. Die Erklärung fällt nicht schwer, konnte der CDU-Bezirksvorsitzende Prof. Dr. Günter Krings doch den neuen Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Dr. Karsten Wildberger, in seiner Krefelder Wahlheimat als 25. Preisträger mit der begehrten „Niederrhein-Eule“ auszeichnen. Mit dem anschließenden Empfang im Rittersaal der Burg Linn fand der Abend eine gelungene Abrundung.

Mit seiner Begrüßung eröffnete der Krefelder CDU-Kreisvorsitzende Christopher Schiffer die 25. Linner-Burg-Gespräche und bereitete die Bühne für Francisco Chaves, der mit seiner Gitarre den musikalischen Rahmen für die Preisverleihung gestaltete. In ihrem Beitrag widmete sich die Krefelder Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski der Frage, warum sich die CDU Niederrhein bei der Auszeichnung ihrer Preisträger für die Skulptur einer Eule entschieden hatte. Zum einen bot der spektakuläre Fund einer Eule bei Ausgrabungen aus der Römerzeit einen entsprechenden Anknüpfungspunkt. Zum anderen, unterstrich die stellvertretende CDU-Bezirksvorsitzende, passten die der Eule gewöhnlich zugeschriebenen Eigenschaften genau zu einem Preis für politische Klugheit und Weisheit. Frei nach Konrad Adenauer, so Radomski, ginge es darum, das Machbare zu erkennen und das Mögliche mit Mut und Entschlossenheit umzusetzen.

In seiner Laudatio thematisierte Günter Krings, Vorsitzender der CDU Niederrhein, den gelungenen Wechsel von Karsten Wildberger in die Politik: „Schon in der Vergangenheit haben Kanzlerkandidaten gerne im Wahlkampf auf Seiteneinsteiger und ihre Kompetenz zurückgegriffen. Ins Ministeramt haben es aber nur die Wenigsten geschafft.“ Das habe Friedrich Merz, betonte der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete, weitaus geschickter ange-stellt: „Der Kanzler hat niemanden im Wahlkampf verheizt, sondern bei der Regierungsbildung mit Karsten Wildberger einen Top-Manager aus der deutschen Wirtschaft für ein zentrales Zukunftsressort gewinnen können.“ Günter Krings setzt große Hoffnungen in den neuen Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung: „Karsten Wildberger weiß als Ökonom und Physiker, dass in der aktuellen Situation lediglich die eine oder andere Weichenstellung nicht ausreicht. Es bedarf vieler Hebel, um beispielsweise den Bürokratieabbau voranzubringen.“ Der CDU-Bezirksvorsitzende betrachtet die Preisverleihung als Ansporn und Unterstützung: „Die Linner-Burg-Gespräche mit der Verleihung der ‚Niederrhein-Eule‘ sind ein Highlight der CDU in unserer Region. Und es ist besonders schön, dass wir zum Silberjubiläum erstmals einen Niederrheiner auszeichnen können.“

In seiner Erwiderung skizzierte Karsten Wildberger sein Konzept, um Deutschland in das di-gitale Zeitalter zu führen und beim Bürokratieabbau spürbare Erfolge zu erzielen. Dabei beschrieb der Minister mit den Überschriften Digitale Infrastruktur, (De)Regulierung und Verwaltungsdigitalisierung die Schwerpunkte seiner Reformagenda. Unverzichtbare Voraussetzung für die Gestaltung dieser Prozesse sei, so der Minister, Digitale Souveränität: „Wir wollen, dass unsere Unternehmen die Digitalisierung prägen und im weltweiten Wettbewerb bestehen können. Die Einflussmöglichkeiten der Regierung sind nicht zu unterschätzen, schließlich ist der Staat in diesem Sektor ein guter Kunde.“ Die Modernisierung des Staates ist für Karsten Wildberger in erster Linie eine Frage der Haltung: „Fortschritt beginnt beim ‚Ja‘, beim Willen zur Gestaltung, bei Begeisterung und Offenheit für technische Innovation. Dieser Anspruch gilt für die Bundesregierung, gilt für mein Ministerium: Wir wollen liefern – vom ersten Tag an.“

Seit 1982 wird von der CDU die „Niederrhein Eule“ verliehen. Unter den Preisträgern der CDU Niederrhein sind Persönlichkeiten wie Helmut Kohl, Angela Merkel oder Ursula von der Leyen. Auch ausländische Politiker wie der frühere französische Präsident Jacques Chirac und der niederländische Ministerpräsident Ruud Lubbers erhielten die Auszeichnung.