Junge CDA diskutierte über "Jugendarbeitslosigkeit in Europa"

Der Bundes- und Landesvorsitzende der Jungen CDA zu Gast bei der JCDA im Rhein-Kreis Neuss, hier im Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Patrick Lambertz
Der Bundes- und Landesvorsitzende der Jungen CDA zu Gast bei der JCDA im Rhein-Kreis Neuss, hier im Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Patrick Lambertz

Im Rahmen der Offenen Kreismitgliederversammlung der Jungen CDA diskutierten CDA-Mitglieder und Gäste kürzlich über das Thema „Jugendarbeitslosigkeit in Europa“. Als Referenten konnte die Junge CDA dabei den 1. stellv. CDA-Landesvorsitzenden, Dennis Radtke begrüßen, welcher in seinem Vortrag deutlich machte das Geld allein zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nicht ausreiche.

So verwies der Referent zu Beginn seines Vortrages auf die niedrige Jugendarbeitslosenquote in Deutschland im vgl. zu den anderen EU-Ländern, betonte aber zugleich das jeder junge Arbeitslose einer zu viel sei. Auch verfüge Deutschland über ein gutes System der dualen Ausbildung, welches nicht allein für eine starke Industrie in unserem Land sorge und uns gut durch die Wirtschaftskrise gebracht habe.Weshalb Radtke sich auch für eine Reindustrialisierung in Europa ausspricht.

Kritik übte er indes daran, dass bisher nur Frankreich der EU einen konkreten Plan vorgelegt habe was den Erhalt von Finanzmitteln aus dem Beschluss der EU zur Jugendgarantie von 6 Milliarden Euro betrifft. Gleichwohl reiche Geld zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit nicht aus, dies funktioniere nur in Verbindung mit entsprechend vernünftigen Maßnahmen die man jungen Leuten an die Hand gibt.

In der anschließenden Diskussion sprach man in Verbindung mit besagtem Thema auch über den Fachkräftemangel, Mindestlohn und dem Modell der Generation Praktikum. Das man nicht genug gegen Jugendarbeitslosigkeit tun kann darüber waren sich ebenso alle einig wie darüber, dass es in Firmen und Unternehmen eine gesunde Mischung von Auszubildenden und Studierenden geben muss.