Schulpolitischer Arbeitskreis der Kreis-CDU diskutierte Leitantrag zum Jedem Kind gerecht werden

„Jedem Kind gerecht werden“ ist der Titel des Leitantrags des Landesvorstands zum Landesparteitag am 12. März in Siegen. Dieser Leitantrag stellt das Konzept der Landes-CDU für ein modernes, gegliedertes Schulsystem dar. Es sieht individuelle Förderung in kleineren Klassen, bedarfsgerechten Ganztagsausbau, Ausbau von Schulsozialarbeit und schulpsychologischer Beratung sowie die Förderung von Integration und optimale Qualifizierung für Lehrerinnen und Lehrer vor. Auch die CDU im Rhein-Kreis Neuss hat die Diskussion des Themas Schulpolitik fortgesetzt. So wurde der Leitantrag in zwei Sitzungen des schulpolitischen Arbeitskrei-ses unter der Leitung der stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Daniela Leyhausen ausführlich beraten. Dabei flossen auch die Ergebnisse eines entsprechenden Arbeitskreises des CDU-Stadtverbandes Neuss mit ein. Dr. Daniela Leyhausen: „Wir schlagen insgesamt 17 Änderungen des Leitantrages vor und wollen mit einer guten Bildungspolitik dafür sorgen, dass alle jungen Menschen mit ihren jeweiligen Begabungen wertgeschätzt und gefördert werden.“ CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper ergänzt: „Das entspricht dem Menschenbild der CDU.“ Unverantwortlich sei dagegen die schulpolitische Strategie der Minderheitsregierung, die absehbar am Ende auf die Einheitsschule hinausläuft. „Allein das Ziel der Minderheitsregierung, in den nächsten 5 Jahren mindestens 30 % der Schulen der Sekundarstufe I zu Gemeinschaftsschulen (Einheitsschulen) umzuwandeln, macht deutlich, dass es der derzeitigen Regierung nur darum geht, ihre ideologischen Vorstellungen umzusetzen. Die Bedürfnisse der Kinder, die im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sollten, werden hierbei nicht beachtet.“