Rhein-Kreis Neuss ermöglicht erfolgreichen Übergang in Ausbildung und Studium Jedem Jugendlichen nach dem Schulabschluss eine Berufsperspektive bieten

Mit „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) hat Nordrhein-Westfalen in 2012 ein Programm eingeführt, das Jugendlichen den Übergang in Ausbildung und Studium erleichtern soll. Es beinhaltet unter anderem Potenzialanalysen für Schülerinnen und Schüler, Praktika in Betrieben sowie Berufs- und Studienberatungen.

„Die Umsetzung von KAoA im Rhein-Kreis Neuss ist vorbildlich“, erklärt Birte Wienands, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion und Kreistagsabgeordnete aus Meerbusch. „Die Zahl der durch KAoA begleiteten Schülerinnen und Schüler konnte die Verwaltung binnen kurzer Zeit von 450 auf 4.500 steigern. Gleichzeitig ist es uns gelungen, die Jugendarbeitslosigkeit auf einen neuen Tiefstand zu bringen. Auf dem bisherigen Erfolg möchten wir uns jedoch nicht ausruhen: Unser Ziel ist es, jedem Jugendlichen nach dem Schulabschluss eine konkrete Berufsperspektive zu bieten.“

Anders als im Rhein-Kreis Neuss ist die Bilanz von KAoA auf Landesebene düster: Rund 20% aller Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen verbleiben dauerhaft ohne Ausbildung. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes sei dieser Anteil seit Jahrzehnten konstant. Die Gesamtzahl der Ausbildungsverhältnisse fiel 2014/ 2015 in Nordrhein-Westfalen auf den niedrigsten Stand seit 2006. Auf jede Bewerberin und auf jeden Bewerber entfielen in Nordrhein-Westfalen 0,78 Ausbildungsangebote – im Vergleich der Bundesländer ist das der zweitschlechteste Wert nach Berlin.

Wienands: „Der rot-grünen Landesregierung ist es nicht gelungen, KAoA in der Fläche zum Erfolg zu führen. Und das, obwohl das Land mit Zuschüssen des Bundes und der Europäischen Union rund 60 Mio. Euro jährlich in KAoA investiert. Der Erfolg von KAoA im Rhein-Kreis Neuss basiert im Wesentlichen auf der guten Umsetzung durch unsere Verwaltung, der erfolgreichen Zusammenarbeit unserer Unternehmen mit den Schulen sowie dem großen Engagement unserer Eltern für ihre Kinder. Anders als Rot-Grün lassen wir unsere Kinder nicht zurück, sondern möchten ihnen gute Berufschancen und erfolgreiche Zukunftsperspektiven vermitteln.“