CDU-Politiker besuchten Seniorenzentrum Hildegundis von Meer Informativer Einblick in Struktur und Arbeitsalltag des Pflegeheimes

v.l.n.r.: Dr. Hans-Ulrich Klose MdL, Lutz Lienenkämper, Karl Kress MdL, Heimleiterin Monika Jansen, Hermann Gröhe MdB, Pflegedienstleiter Jürgen Wertmann
v.l.n.r.: Dr. Hans-Ulrich Klose MdL, Lutz Lienenkämper, Karl Kress MdL, Heimleiterin Monika Jansen, Hermann Gröhe MdB, Pflegedienstleiter Jürgen Wertmann

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Lutz Lienenkämper, die Landtagsabgeordneten Karl Kress (Dormagen), Heinz Sahnen (Neuss) und Dr. Hans-Ulrich Klose (Korschenbroich), auch Vorsitzender des Kreis-Sozialausschusses, sowie der CDU-Kreisvorsitzende Hermann Gröhe MdB besuchten jetzt das Seniorenzentrum Hildegundis von Meer in Meerbusch-Osterath. Hier ließen sie sich vom Vertreter des Trägerverbandes, Caritas-Direktor Norbert Kallen, der Heimleiterin Monika Jansen und dem Pflegedienstleiter Jürgen Wertmann über das Haus selbst und über aktuelle Problemstellungen in der Altenpflege unterrichten.

Das Seniorenzentrum Hildegundis von Meer verfügt über 147 Plätze im stationären Bereich, 14 Tagespflegeplätze und zwei Kurzzeitpflegeplätze. Im Umfeld des Zentrums befinden sich zudem 53 Altenwohnungen, die betreutes Wohnen ermöglichen. Die Bewohner werden von einem alles in allem 150-köpfigen Personal betreut. Es findet eine gute Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung statt. Monika Jansen sagte: „Nicht zuletzt die Einführung der Pflegeversicherung hat bewirkt, daß unsere Bewohner immer älter sind, wenn sie ins Heim kommen“, aber der Gesundheitszustand sei dann schlechter. Sie machte darauf aufmerksam, daß vielen Heimbewohnern wegen der Zuzahlungspflicht bei Arzneien vom zur Verfügung stehenden Barbetrag nichts übrigbleibe. Sie könnten ihren Enkeln noch nicht einmal eine Tafel Schokolade schenken.

Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe versprach, das Problem in seiner Fraktion anzusprechen. Pflegedienstleiter Wertmann beklagte die überbordende Bürokratie: „Früher konnte man sich fast ausschließlich um die Bewohner kümmern, heute geht ein Drittel der Zeit für das Ausfüllen der Pflegedokumentations-Formulare drauf.“ Kreistagsfraktionsvorsitzender Lutz Lienenkämper dankte den Heim- und Trägervertretern herzlich für den sehr informativen Einblick in Struktur und Arbeitsalltag des Pflegeheimes und für die offenen Worte.