Vorstand der Kreisbauernschaft trifft CDU-Politiker Hermann Gröhe, Ansgar Heveling und Hans-Jürgen Petrauschke sprachen mit Landwirten

Zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch traf sich jetzt eine Abordnung des Vorstandes der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach unter Führung von Kreisvorsitzendem und Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt (4 v.r.) mit den Bundestagskandidaten der CDU, Staatsminister Hermann Gröhe MdB aus Neuss (3.v.l.), Dr. Günter Krings MdB aus Mönchengladbach, Ansgar Heveling aus Korschenbroich (1.v.l.) sowie dem Landratskandidaten der CDU, Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke (1.v.r.). Kreisvorsitzender Wappenschmidt dankte den Bundestagsabgeordneten zunächst für die Unterstützung der Unionsfraktion bei der Stabilisierung des landwirtschaftlichen Sozialversicherungssystems und der Senkung des Agrardieselsteuersatzes, die trotz massiver Widerstände zunächst für die Jahre 2008 und 2009 durchgesetzt werden konnte. Einigkeit bestand darin, dass diese Befristung aufgehoben und eine Verstetigung der Steuersenkung angestrebt werden müsse. Die Vertreter der Kreisbauernschaft betonten jedoch, dass die Agrardieselsteuer mit z.Z. durchschnittlich 25,32 Cent je Liter Agrardiesel immer noch etwa viermal so hoch wie der EU-Durchschnitt sei.
Zufrieden zeigte sich der Vorstand der Kreisbauernschaft auch mit den Liberalisierungen im Bereich der Saisonarbeitskräfteregelung, die die Union zusammen mit dem Koalitionspartner SPD für das laufende und das nächste Jahr beschlossen hat. Unter Hinweis auf die schlechte, ja teils katastrophale Preissituation auf den Agrarmärkten in nahezu allen Produktbereichen, insbesondere bei Milch, forderten die Landwirte die anwesenden Politiker auf, alles ihnen Mögliche zur Stützung der Agrarmärkte zu unternehmen. Schließlich wies Kreisvorsitzender Wappenschmidt mit Unterstützung seiner Berufskollegen darauf hin, dass die Landwirtschaft nach wie vor unter einem Wust bürokratischer Vorschriften leide. Staatsminister Gröhe sagte zu, sich nachdrücklich für die Beseitigung bürokratischer Hemmnisse einzusetzen, for-derte die anwesenden Landwirte und namentlich den Geschäftsführer der Kreisbau-ernschaft Peter Herzogenrath (2.v.l.) aber auf, konkrete Fälle zu benennen, in denen aus landwirtschaftlicher Sicht die Abschaffung belastender und einschränkender Vorschriften geboten sei. An Kreisdirektor Petrauschke gewandt dankte Wappenschmidt für das traditionell große Verständnis, welches der Rhein-Kreis Neuss der Landwirtschaft entgegen bringe und für die seit etlichen Jahren bewährte Kooperation zwi-schen Kreisverwaltung und ortsansässiger Landwirtschaft. Der Vorstand der Kreisbauernschaft bat den Kreisdirektor, im Falle seiner Wahl zum Landrat das Seine dazu beizutragen, den immer noch deutlich zu hohen Verbrauch landwirtschaftlicher Fläche einzudämmen.