Konzept- und Ideenlosigkeit der Grünen in der Umweltpolitik Grüne kopieren langjährige CDU-Positionen auf Kreisebene

Die neuesten Pläne der Grünen zur stofflichen und energetischen Nutzung der Abfälle im Kreisgebiet sowie zur technischen Nachrüstung der Kompostanlage in Korschenbroich sind längst umgesetzt oder spiegeln langjährige CDU-Positionen wider.

Dazu erklärt Wolfgang Wappenschmidt, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion: „Die Grünen werfen Nebelkerzen in die politische Diskussion und lenken damit von dem neuen Abfallwirtschaftsplan der rot-grünen Landesregierung ab, der zu höheren Gebühren für die Abfallentsorgung im Rhein-Kreis Neuss führen wird. Eine stoffliche und energetische Nutzung der Abfälle im Rhein-Kreis Neuss ist längst praktizierte Realität. Als CDU haben wir uns frühzeitig darum gekümmert, dass die Abfälle nicht nur verbrannt, sondern als wichtige Rohstoffbasis weiterhin genutzt werden. Das Konzept der Grünen läuft daher ins Leere.“

Darüber hinaus kündigt der grüne Landtags- und Kreistagsabgeordnete aus dem Rhein-Kreis Neuss an, das Kompostwerk in Korschenbroich für eine Vergärungsanlage aus Bioabfällen technisch nachrüsten zu wollen. „Das Konzept einer technischen Nachrüstung des Kompostwerks in Korschenbroich basiert auf einer langjährigen CDU-Idee“, so Wappenschmidt, Kreistagsabgeordneter aus Korschenbroich und stellvertretender Vorsitzender des Planungs- und Umweltausschusses. „Auf der Grundlage eines CDU-Antrags vom Februar 2009 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Integration einer Vergärungsanläge in das Kompostwerk Korschenbroich durchgeführt. Das Gutachten kam in 2011 jedoch zu dem Ergebnis, dass eine Vergärungsanlage aufgrund einer zu geringen Auslastung als auch aufgrund der zu erwartenden Mehrkosten nicht wirtschaftlich sei. Dem seinerzeitigen Verzicht auf die Vergärungsanlage hat auch der Kreistagsabgeordnete Markert zugestimmt. Sollte er heute neue Erkenntnisse zur Wirtschaftlichkeit der Anlage haben, freuen wir uns darauf, mit ihm über sein Konzept zu diskutieren.“

Dieter W. Welsink, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag, ergänzt: „Die Grünen sprechen in Umweltfragen mit gespaltener Zunge: Während sich die Grünen auf Landesebene für ein Ende des Braunkohletagebaus und die Einführung so genannter „Entsorgungsregionen“ mit erhöhten Abfallgebühren einsetzen, erklärt der grüne Landtags- und Kreistagsabgeordnete aus dem Rhein-Kreis Neuss, dies würde alles nicht so kommen. Kann er sich gegenüber seiner eigenen Landesregierung nicht durchsetzen oder schließt er sich aus wahltaktischen Überlegungen unseren langjährigen CDU-Positionen an?“