Dank an alle Helferinnen und Helfer Großes Engagement bei der Beseitigung der Unwetterschäden im Rhein-Kreis Neuss

Das Unwetter der vergangenen Tage hat seine Spuren im Rhein-Kreis Neuss hinterlassen: Zahlreiche Straßen, vor allem im Raum Jüchen, waren überflutet. Viele Kellergeschosse standen unter Wasser. Den zahlreichen Schäden stand oftmals der Verlust von persönlichen Wertgegenständen gegenüber.

„Ich danke allen engagierten Menschen, die bei der Bewältigung und Beseitigung der Unwetterschäden helfen“, erklärt Bernd Ramakers, der Vorsitzende des Ausschusses für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz und Kreistagsabgeordneter für Neuss. „Unsere Feuerwehren und Rettungskräfte waren in den vergangenen Tagen rund um die Uhr im Einsatz, um Straßen trocken zu legen, Keller leer zu pumpen und Betroffene medizinisch zu versorgen. In dieser Ausnahmesituation wurde von allen Beteiligten hervorragende Arbeit geleistet.“

Nach Auskunft der Kreisleitstelle gab es allein in der letzten Woche etwa 440 Einsätze im Rhein-Kreis Neuss. Allein am vergangenen Mittwoch waren es 320 Einsätze. Durchschnittlich verzeichnet die Kreisleitstelle rund 100 Einsätze pro Woche in „normalen“ Zeiten.

Ramakers: „Neben den Feuerwehren und Rettungskräften waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Das zeigt: Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt haben nach wie vor einen großen Stellenwert im Rhein-Kreis Neuss. Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben und weiterhin helfen, die Schäden des Unwetters zu beseitigen.“

Auf Initiative der CDU-Fraktion wurden Investitionen in Höhe von etwa 850.000 Euro in neue, digitale Meldeempfänger im Kreishaushalt 2016/17 verankert. Die vollständige Umstellung auf digitale Alarmierung ist für Ende 2016 geplant. Dazu erklärt Dieter W. Welsink, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag: „Die neue digitale Alarmierung wird zu einer schnelleren Reaktion der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Rhein-Kreis Neuss führen. Damit schaffen wir mehr Sicherheit und einen vorbeugenden Schutz für unsere Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall.“