CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe zum 9. November: Erinnerung an unsere Verpflichtung zum beharrlichen Einsatz für Menschenrechte und Demokratie

Für den Vorsitzenden der CDU im Rhein-Kreis Neuss, den Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe, verbinden sich mit dem Datum des 9. Novembers „Abgründe, aber auch glanzvolle Momente der deutschen Geschichte“. Während die so genannte Reichspogromnacht mit den von den nationalsozialistischen Machthabern organisierten Ausschreitungen gegen die Juden im damaligen Deutschland zu „den düstersten Stunden unserer Geschichte“ gehöre, sei der Fall der Berliner Mauer am 9. November „ein unerhörter Glücksfall“ gewesen, mit dem die Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas eingeleitet worden sei.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Ereignisse, die sich mit dem 9. November 1938 bzw. dem 9. November 1989 verbinden, lasse sich aus beiden historischen Daten, so Hermann Gröhe, jedoch eine gemeinsame Lehre ableiten: „Der 9. November erinnert uns stets an unsere Verpflichtung zum beharrlichen Einsatz für Menschenrechte und Demokratie. Extremisten und Fanatiker, die die Würde des Menschen mißachten und Hass und Gewalt säen, müssen auf den entschiedenen Widerstand einer wehrhaften Demokratie stoßen.“

Angesichts der „anhaltenden Freude über den Mauerfall“ müßten die „Anstrengungen, die innere Einheit Deutschland zu vollenden, beherzt fortgesetzt werden“. Darüber hinaus gelte es, „an der Einigung Europas in Frieden und Freiheit weiterzuarbeiten“. Hermann Gröhe: „Mit der Osterweitung der EU im Jahre 2004 bietet sich eine einmalige Chance, diesem Ziel ein wesentliches Stück näher zu kommen.“