CDU-Kreistagsfraktion steht geschlossen hinter der Krankenhausfusion „Ergebnis einer tollen Teamleistung“

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„Die Beschlüsse des Kreistages und des Rates der Stadt Neuss zur Fusion der Rhein-Kreis Neuss Kliniken mit der städtischen Klinik-Gesellschaft sind der Verdienst unserer konsequenten Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ fasst Dr. Dieter W. Welsink, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, zufriedenstellend zusammen und dankt seiner Fraktion für das  entgegenbrachte Vertrauen.  

„Alle Entscheidungen, die die CDU-Kreistagsfraktion im engen Schulterschluss mit unseren Partnern der FDP für die Kreiskrankenhäuser getroffen hat – sei es die Gründung einer GmbH, der bewusste Verzicht auf einen unmittelbaren Einfluss im Aufsichtsrat zugunsten der Benennung namhafter Fachleute oder jetzt die Fusion – wurden sorgfältig abgewogen und zielten immer auf eine nachhaltige Entwicklung der Klinikstandorte in Dormagen und Grevenbroich ab. Damit haben wir den Rhein-Kreis Neuss Kliniken die Chance auf die Fusion ermöglicht. Darauf sind wir zu Recht stolz, ist es doch das Ergebnis einer tollen Teamleistung und verdeutlicht unsere Geschlossenheit! Auch das Engagement der Neusser Verhandlungsführer war enorm wichtig für die Vorbereitung der Beschlüsse.“

Dass die Beschlüsse zur Fusion nun im Kreistag und im Stadtrat in der erfolgten Form gefasst werden konnten, sieht Dr. Welsink vor allem als Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an,  der gemeinsam mit Bürgermeister Breuer den Weg für die nächsten Schritte freigemacht habe.

„Diese werden nun durch die operative Verschmelzung der Gesellschaften gekennzeichnet sein. Die CDU-Kreistagsfraktion wird den Prozess weiterhin aktiv und im Sinne der Sicherung und Verbesserung der medizinischen Versorgung der Menschen im Rhein-Kreis Neuss begleiten.“  

Auf die Kritik von Bürgermeister Krützen, der die ablehnende Haltung des Landrates zum Beteiligungswunsch am neuen Klinikum als „einfach nur peinlich“ bezeichnete (die Neuß-Grevenbroicher Zeitung berichtete), findet der Fraktionsvorsitzende deutliche Worte: „Wenn man sich all die Jahre nicht für die Belange und die Entwicklung der Krankenhäuser in Grevenbroich und Dormagen interessiert hat und dann plötzlich an der Fusion partizipieren will – das nenne ich einfach nur peinlich. Im Übrigen hat sich nicht nur der Landrat gegen diese Beteiligung ausgesprochen, der Kreistag tat es mit seinem einstimmig gefassten Beschluss. Dieser war eine bewusste Entscheidung für eine stabile Gesellschaft mit Partnern auf Augenhöhe und nicht gegen die Beteiligung der Bürgermeister Krützen und Lierenfeld. Für dieses Ziel bedurfte es nicht der Überzeugungskraft des Landrates, es war die einzig sinnvolle Entscheidung, die der Kreistag im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Kreis Neuss treffen konnte.