Sport schafft Arbeitsplätze Dieter W. Welsink im CDU-Bundesfachausschuss/Gesprächskreis Sport/Leistungssport

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe MdB (5.v.r.) und Dieter W. Welsink (6.v.r.)
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe MdB (5.v.r.) und Dieter W. Welsink (6.v.r.)

Das Thema Profisport ist in der CDU Chefsache. Mit namhaften Experten wurde jetzt in Berlin im Konrad-Adenauer Haus im Bundesfachausschuss/Gesprächskreis Sport/Leistungssport über die Entwicklung im bezahlten Sport diskutiert. Anlass waren die rückläufigen Bundesligasportarten in den neuen Bundesländern. Schnell wurde in der Diskussion mit den Verbandsvertretern aus Fußball, Handball, Eishockey und Basketball klar, dass dies nicht nur ein Problem der neuen Bundesländer ist. Auch der bezahlte Sport funktioniert nicht ohne Unterbau im Kinder- und Jugendbereich, sondern muss wie jedes Wirtschaftsunternehmen professionell geführt werden.

Als Spitze unserer Nachwuchsförderung ist eine Förderung des bezahlten Sports wie die Förderung im kulturellen Bereich notwendig, wenn Sponsorengelder nicht ausreichen, um einen wettbewerbsfähigen Bundesligasport in der Region zu erhalten. Allein mit regionalen Mittelständlern und Kleinsponsoren lässt sich der Spitzensport nicht finanzieren, dies gilt auch für die großen Publikumssportarten in der deutschen Bundesliga. „Sport ist eine ernstzunehmende Industrie, die Arbeitsplätze schafft, die Investitionen und eine Identifikation mit dem Standort fördert und als Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen unverzichtbar ist“, so Dieter W. Welsink, Mitglied des Fachausschusses. Ein weiteres wichtiges Thema war die Nachwuchsförderung. In den nächsten 10 – 15 Jahren hat jeder zweite Jugendliche einen Migrationshintergrund, dem eine besondere Beachtung geschenkt werden muss. Dringend muss der Sport näher an die Schule gebracht werden, da der Ganztagsbetrieb an den Schulen die Kinder und Jugendlichen sonst aus dem Vereinssport zieht.
Der Rhein-Kreis Neuss ist mit seinen vier Bundesligavereinen bisher sehr gut aufgestellt. „Der Unterbau in den Vereinen stimmt, die Verzahnung mit Schule und Ausbildung ist auf dem richtigen Weg; jetzt dürfen uns nur die Bundesligavereine nicht wegbrechen“, so Welsink. „Auch unsere Strukturen müssen weiter professionalisiert werden. Hier brauchen unsere Vereine dringend Unterstützung in der Vereinsführung, in der Trainerausbildung sowie in der Kooperation mit Schulen, Wirtschaft und weiteren Partnern. Die bedauerlichen Entwicklungen beim DHC Rheinland sind wertvolle Erfahrung für uns und müssen analysiert und ausgewertet werden. Dafür steht die Politik der CDU im Rhein-Kreis Neuss, gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden.