Vom CDU-Bundesvorstand berufen: Dieter W. Welsink erneut im Gesprächskreis Sport und Leistungssport der CDU Deutschlands

v.l.: Klaus Riegert MdB, Dieter W. Welsink, Eberhardt Ginger MdB
v.l.: Klaus Riegert MdB, Dieter W. Welsink, Eberhardt Ginger MdB

Nachdem Dieter Welsink bereits an der sportpolitischen Position für den Bundestagswahlkampf 2008 der CDU intensiv mitgearbeitet hat, ist die erneute Berufung des Neusser Sport- und Gesundheitspolitiker ein Beleg für seine hohe Kompetenz. Der ehemalige internationale Spitzensportler, Kanu-Weltmeister 1979 und mehrfacher Deutscher Meister, steht als Diplom-Sportlehrer und Physiotherapeut seit Jahren für eine innovative Sport- und Gesundheitspolitik in unserer Region.

„Wenn Deutschland und seine Regionen weiterhin im internationalen Spitzensport eine führende Rolle einnehmen möchte, müssen die Leistungs- und Trainingsmaßstäbe in unseren Sportarten auf das Erreichen der Weltspitze ausgerichtet sein“, so Dieter W. Welsink. Dies gilt auch für die Sportinfrastruktur mit Sportstätten, Trainern und Regionalkonzepten zur Athletenförderung im Rhein-Kreis Neuss mit seinen Städten und Gemeinden.
Der verschärfte Konkurrenzkampf unter den Nationen zeigt sich allein daran, dass in den letzten 20 Jahren mehr als 80 neue Wettbewerbe hinzugekommen sind, wie auch über 30 neue Nationen. Der hohe Stellenwert der Olympischen Spiele ist messbar an den öffentlichen Mitteln, die zur Verfügung gestellt werden. Neben den asiatischen Ländern haben auch Länder wie Australien und Großbritannien die jährlichen Fördermittel für den Spitzensport drastisch angehoben, während in Deutschland die Mittel seit 1992 nahezu gleich geblieben sind. Somit ist auch erklärbar, dass wir unsere Medaillenziele und Erwartungsprognosen seit 1996 nicht mehr erreichen konnten. Deutschland hat mit minus 17% den größten Rückgang gegenüber 2004 im Rahmen der zehn besten Länder zu verzeichnen.
Ein erfolgreicher Spitzensport drückt nicht nur die Leistungsfähigkeit einer Region aus, er bietet insbesondere der Wirtschaft und den Unternehmen die Möglichkeit, junge Leistungsträger unserer Gesellschaft zu fördern und als zukünftige Nachwuchskräfte zu binden. “Unternehmen unterschätzen immer noch das Potential junger Leistungssportler“, so Welsink, der weiterhin einen Ausbau der Kooperation des Rhein-Kreises Neuss mit dem Olympiastützpunkt Rheinland und der Sportstiftung NRW anstrebt, um den Ausbau des Sportlandes NRW hin zu Leistungssportregionen an den internationalen Maßstab anzupassen. Sportstätten und Schwimmbäder zu schließen ist sicher keine Lösung.

Wir müssen uns mehr Gedanken über die regionale und kommunale Zusammenarbeit machen, damit unsere Sportstätten im Rhein-Kreis Neuss weiter ausgebaut und den zukünftigen Anforderungen des internationalen Sport angepasst werden. Mit der Radsporthalle in Kaarst oder der Eissporthalle in Neuss besitzen wir Juwelen, über deren Zukunft wir uns in der Kreisgemeinschaft dringend abstimmen müssen. Auch der Sportpark in Dormagen ist eins der Vorzeigeobjekte in NRW und muss in der weiteren Diskussion mit eingebunden werden. Die öffentlichen Haushalte der Städte und Gemeinden lassen kaum noch Spielraum für eigene Projekte, so dass strategische Partnerschaften zwischen den Regionen, der Wirtschaft und dem Sport gefunden werden müssen.