Annegret Kramp-Karrenbauer zu Gast in Kaarst Die CDU schärft ihr Profil als staatstragende Partei

@CDU im Rhein-Kreis Neuss
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Ein mit rund 350 Gästen im Publikum vollbesetzter Saal empfing am vergangenen Donnerstag die CDU-Bundesparteivorsitzende und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Mercure Hotel in Kaarst. Anlässlich des von der Jungen Union im Rhein-Kreis Neuss und dem Kreisverband der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Zusammenarbeit mit der CDU im Rhein-Kreis Neuss veranstalteten Empfangs, hielt Frau Kamp-Karrenbauer eine Rede zum Thema „Soziale Marktwirtschaft als Grundlage für Wachstum, Innovation und Gerechtigkeit“.

Gespannt verfolgten die Gäste ihre Äußerungen zum Klimaschutz, der in ihren Augen nicht zur sozialen Frage werden dürfe. Auch die aktuellen Themen Energiesicherheit, Solidaritätszuschlag und Stärkung der familiären Strukturen durch staatliche Unterstützung nahm sie in den Blick.

Die soziale Marktwirtschaft und die Aussage, dass nur das ausgegeben werden könne, was zuvor erwirtschaftet worden sei, stellen für die Parteivorsitzende die Basis aller Überlegungen, etwa zur Vereinfachung von Förderstrukturen für Start-Ups und etablierte Unternehmen dar.

Denn die soziale Marktwirtschaft nimmt in ihren Augen eine vertrauensbildende Rolle innerhalb der Wirtschaft wie auch der Bevölkerung ein. Die Union müsse daher daran arbeiten die Strukturen dieser Ordnung, die seit Jahrzehnten als Symbol für eine solide deutsche Gesellschaft Bestand hat, zu festigen und gleichsam an neue Bedürfnisse anzupassen. CDU und CSU käme als Union die staatstragende Rolle zu, die vor der Bundesrepublik Deutschland stehenden Herausforderungen im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu bewältigen. Die Verlässlichkeit der politischen Entscheidungen sei dabei von entscheidender Bedeutung.

In der anschließenden Diskussion stellte sich Frau Kram-Karrenbauer den Fragen der Vorsitzenden der Jungen Union sowie der Mittelstandsunion, Richard Streck und Stefan Arcularius. Unter anderem machte Sie dabei nochmals deutlich, dass Koalitionen oder Kooperationen der CDU mit Parteien abseits des bürgerlichen Spektrums undenkbar seien.