Strukturwandel im Rheinischen Revier „Chance auf eine innovative Entwicklung“

Dieter W. Welsink
Dieter W. Welsink

In Kürze werden von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ Ergebnisse erwartet, die der Bundesregierung klare Handlungsoptionen in Sachen Energie- und Umweltpolitik vorgeben und die weitreichende Folgen für die zukünftige Entwicklung im Rheinischen Revier und dem Rhein-Kreis Neuss haben werden. Vor diesen Hintergrund wurde der Veranstaltung mit Ronald Pofalla am 26. Oktober auf der Raketenstation, auf der er sich als einer der Vorsitzenden der Kommission den Fragen der Anwesenden stellte, in der Region eine immense Bedeutung beigemessen. 

Dieter W. Welsink, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss erlebte die Veranstaltung als Impulsgeber: „Wir als Fraktion sind sehr dankbar, dass Herr Pofalla uns die Möglichkeit eines unmittelbaren Einblicks in den Arbeitsstand der Kommission gegeben hat und wir den Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Kreises sowie der hier ansässigen Unternehmen an dieser Stelle Gehör verschaffen konnten. Der Termin hat uns Klarheit über die zu erwartenden Ergebnisse der Kommission gebracht. Es wird von enormer Bedeutung sein, dass wir den Austausch in bestehenden Kooperationsnetzwerken auf regionaler Ebene intensivieren und ebenso neue Akteure einbinden. Der Strukturwandel betrifft uns hier im Rheinischen Revier schließlich unmittel- und mittelbar alle.“

Der Rhein-Kreis Neuss arbeite schon in vielen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen daran, den Strukturwandel aktiv zu gestalten, so Welsink weiter. Dazu zähle auch die Mitgliedschaft in den entsprechenden Vereinigungen, sei es die ZRR oder auch das von der IHK Mittlerer Niederrhein initiierte „Bündnis Strukturwandel gestalten“. Die Kreisverwaltung zeige außerdem mit Projekten, wie dem „ChemLab“, der Entwicklung des Kreises zur 5G-Modellregion oder auch dem „Campus Changeneering“ schon pragmatische Lösungsansätze auf. „Diese müssen wir jetzt in einer umfassenden Strategie für den Strukturwandel bei uns im Kreis bündeln. Unsere Fraktion sieht es als ihre Aufgabe an, dass der Rhein-Kreis Neuss als wirtschaftsstärkster Standort der Region eine Führungsrolle für strukturpolitische Maßnahmen unter der Maßgabe der ökologischen, ökonomischen und sozialen Verträglichkeit innerhalb des Reviers übernimmt. Dazu zählen unter anderem (digitale) Infrastrukturprojekte und die Mobilität von Morgen, der Ausbau der Bildungslandschaft im Kreis einschließlich der Ansiedlung neuer Akteure im Bereich von Forschung und Entwicklung und nicht zuletzt die Wohnungswirtschaft. Auch Themen wie der Flächennachnutzung und dem sinnvollen Einsatz von Fördermitteln werden wir uns intern, in enger Abstimmung mit der FDP-Kreistagsfraktion und in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern widmen. Wir müssen dabei darauf vertrauen, dass die von der Bundesregierung noch zu beschließenden Rahmenbedingungen für den Strukturwandel auch langfristig Bestand und Gültigkeit haben werden. Nur so wird es uns gelingen bei den Menschen im Kreisgebiet Vertrauen in die entwickelten Lösungsansätze wecken zu können. Der Strukturwandel ist vor allem eine Chance auf eine innovative Entwicklung. Und diese wollen wir mitgestalten.“