CDU-Vertreter aus Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Erft-Kreis rücken näher zusammen CDU-Spitzen der "Energie-Kreise" forcieren Zusammenarbeit

v.l.n.r.: Willi Zylajew MdB, Dieter W. Welsink, Josef Wirtz MdL, Lutz Lienenkämper MdL, Landrat Werner Stump, Gregor Golland MdL, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke
v.l.n.r.: Willi Zylajew MdB, Dieter W. Welsink, Josef Wirtz MdL, Lutz Lienenkämper MdL, Landrat Werner Stump, Gregor Golland MdL, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke

Die CDU-Spitzenvertreter aus den benachbarten Rhein-Kreis Neuss und Rhein-Erft-Kreis rücken näher zusammen: Bei einem Spitzengespräch loteten die Parteivorsitzenden Lutz Lienenkämper MdL (Rhein-Kreis Neuss), Gregor Golland MdL(Rhein-Erft-Kreis) und die CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Dieter Welsink und Willi Zylajew MdB strategische Kooperationsfelder aus. Als Gäste nahmen auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und sein Kollege aus dem Rhein-Erft-Kreis, Werner Stump, sowie der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz aus dem Kreis Düren am Gespräch auf der Grenze zwischen den beiden Kreisen in Rommerskirchen teil.
Neben dem „Rhein“ im Namen verbindet beide Kreise auch das Thema Braunkohle. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie sehen die CDU-Spitzen beider Kreise gute Chancen für die heimische Braunkohle. Die Braunkohle müsse Teil des Energiemixes bleiben und ihren hohen Anteil an der Grundlast behalten, lautet einer ihrer zentralen Forderungen. Mit der Braunkohle habe Nordrhein-Westfalen beste Voraussetzungen, um sichere und bezahlbare Energie herzustellen und möglichen Versorgungsrisiken zu entgehen. Das sei im Interesse der Menschen und der Unternehmen.
Neben dem klaren Bekenntnis zur Braunkohlenutzung bestand auch über das Festhalten am Kraftwerkserneuerungsprogramm mit jeweils neuester und umweltschonender Technik sowie über die Forderung damit einhergehender verbindlicher Abschaltung alter Kraftwerksblöcke Einigkeit zwischen den Spitzen. So könne auch die Braunkohle einen Beitrag zur notwendigen sauberen Energieerzeugung im Rahmen des Energieumstiegs leisten.
In der aktuellen Energiediskussion müsse auch die Steigerung der Energieeffizienz, der Ausbau regenerativer Energien und die Elektromobilität mit Nutzung der Wasserstofftechnologie eine wichtige Rolle spielen. Die Region sei weiterhin bereit, ihren besonderen Beitrag zur nationalen Energieversorgung zu leisten. Sie erwarte dabei aber die entsprechende Einhaltung der Zusagen aus Bund und Land.
Bei ihren Forderungen rechnen die CDU-Vertreter auch mit Unterstützung von den Gewerkschaften; zumal es um heimische Arbeitsplätze in der Energiewirtschaft selbst und viele weitere in energieabhängigen Wirtschaftsbereichen wie der Aluminiumindustrie geht.
Für die Zukunft planen die CDU-Spitzen beider Kreise weitere regelmäßige Gespräche über aktuelle Themen und eine engere Zusammenarbeit.