Auswirkungen der Regionalplanung auf den Rhein-Kreis Neuss CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper MdL: Der Regionalplan darf die Entwicklungschancen im Rhein-Kreis Neuss nicht verhindern!

v.l.n.r.: Wiljo Wimmer, Harald Zillikens, Lutz Lienenkämper MdL, Hans-Jürgen Petrauschke, Jürgen Steinmetz
v.l.n.r.: Wiljo Wimmer, Harald Zillikens, Lutz Lienenkämper MdL, Hans-Jürgen Petrauschke, Jürgen Steinmetz

In einer Pressekonferenz über die Auswirkungen der Regionalplanung auf den Rhein-Kreis Neuss kritisierte CDU-Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper die Bezirksregierung. In dem vorgelegten Plan für die Region Niederrhein werde von einem Überhang an Siedlungs- und Gewerbeflächen ausgegangen. Der Vorsitzende des Regionalrates, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, berichtete von einem Aufschrei aus den Städten und Gemeinden und meinte: „Das hat mit der Realität nichts zu tun. Wir brauchen doch weiterhin Flächen für Gewerbeansiedlungen und bezahlbaren Wohnraum!“

Harald Zillikens, Bürgermeister der Gemeinde Jüchen, warnte vor den Folgen: „Wir brauchen die Ansiedlungen wegen der Arbeitsplätze, damit wir unsere Infrastruktur bezahlen können. Es nutzt doch gar nichts, wenn die Logistiker sich in den Niederlanden ansiedeln, und bei uns nur durchfahren.“ Jürgen Steinmetz teilte als Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf erfreut mit, dass in der Sitzung des Regionalrates am Donnerstagmorgen ein Antrag der CDU auch von FDP und SPD unterstützt worden war: „Darin geht es darum, den Städten und Gemeinden die weitere Entwicklung zu sichern.“ Der Sprecher der Kreis-CDU für regionale Zusammenarbeit, Wiljo Wimmer, wies darauf hin, dass „die Entwicklung der Finanzen der Städte und Gemeinden doch auf der Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen basiert.“ Für Harald Zillikens geht der angenommene Antrag „in die richtige Richtung, die Entwicklungschancen im Rhein-Kreis Neuss nicht zu verhindern.“ Lutz Lienenkämper erklärte abschließend: „Es liegt trotzdem noch ein harter Kampf gegen die Landesregierung vor uns, denn Rot-Grün will eine landeseinheitliche Planung. Das ganze Land lässt sich aber nicht über einen Kamm scheren. Unser verdichteter Raum ist doch anders zu behandeln, als Erholungsgebiete woanders im Land.“