Gedanken eines Mönches zur Verantwortung des Christen CDU-Kreistagsfraktion lauschte gebannt Benediktinerabt Stephan Schröer

v.l.n.r.: Dr. Gert Ammermann (stv. Fraktionsvorsitzender), Dr. Hans-Ulrich Klose (stv. Landrat) Abt Stephan Schröer, Dieter W. Welsink (Fraktionsvorsitzender)
v.l.n.r.: Dr. Gert Ammermann (stv. Fraktionsvorsitzender), Dr. Hans-Ulrich Klose (stv. Landrat) Abt Stephan Schröer, Dieter W. Welsink (Fraktionsvorsitzender)

Die CDU-Kreistagsfraktion hatte zur diesjährigen Veranstaltung der Dialogreihe „Leitplanken“ den Altabt Stephan Schröer der Benediktinerabtei Königsmünster, zum Vortrag mit dem Thema „Freiheit und Dienst – kritische Gedanken eines Mönches zur Verantwortung des Christen“ eingeladen. Der Benediktinerabt machte wortmächtig und mit starker Körpersprache klar, dass Mönche mehr können als Käse herstellen und Bier brauen. Er erläuterte den gebannt lauschenden Zuhörern die Regeln des heiligen Benedikt – übertragen auf das normale Leben im Allgemeinen und auf die Politik im Besonderen. Er legte dar, wie wichtig das (Zu)Hören ist und ermahnte zur weisen Mäßigung. In diesem Zusammenhang warnte er vor Kränkungen des Konkurrenten, denn Kränkungen machten krank. Die in der Kirche praktizierte Fußwaschung an Gründonnerstag sei indes die tiefe Verneigung vor der Größe des Anderen. Abt Schröer formulierte auf seine Weise „Leitplanken guter Alltagskultur“, die bei den Zuhörern auf große Zustimmung stießen.

Fraktionsvorsitzender Dieter W. Welsink hatte eingangs begründet, wie es zu der Dialogreihe „Leitplanken“ gekommen war. Sie bestehe aus einer Ökumenischen Besinnung, in der für die Lebenden und Verstorbenen der CDU-Kreistagsfraktion gebetet werde, und einem Vortrag „Zum C in der Politik“ mit Diskussion, um sich auf die Grundlagen des politischen Handelns zu besinnen und wieder Kraft zu tanken für die politische Auseinandersetzung. Abt Schröer griff dies auf, indem er sagte: „Die Ehrenamtlichen ob in der Politik oder in anderen Bereichen, tun etwas für die Allgemeinheit, weil sie davon begeistert sind. Tun Sie es mit entschlossenem Ernst aber auch mit liebevoller Güte.“