AK Wirtschaft im Dialog mit Studierenden des BBZ Neuss-Weingartstraße Chancen der Wirtschaft 4.0 nutzen!

Der Arbeitskreis „Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung“ der CDU-Kreistagsfraktion hat sich mit Studierenden des BBZ Neuss-Weingartstraße getroffen, um die Chancen und Perspektiven der Digitalisierung und der Wirtschaft 4.0 zu diskutieren.

„Die Digitalisierung und die Wirtschaft 4.0 bieten neue Chancen und Perspektiven für die Menschen und die Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss“, erklärt Jakob Beyen, Arbeitskreisleiter und Kreistagsabgeordneter aus Neuss. „Mit der Wirtschaft 4.0 können unsere Unternehmen neue Geschäftsfelder und Märkte erschließen und dabei gleichzeitig Wertschöpfung steigern und neue Arbeitsplätze schaffen. Im Rhein-Kreis Neuss möchten wir mit der Wirtschaft 4.0 Vorreiter sein.“

Studierende des BBZ Neuss-Weingartstraße haben dem Arbeitskreis, dem auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisdirektor Dirk Brügge sowie Vertreter der Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss angehören, ihre Studienschwerpunkte und Projektaufgaben vorgestellt. Anhand individueller Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Studierenden hat der Arbeitskreis anschließend die Chancen und Perspektiven der Digitalisierung und der Wirtschat 4.0 erörtert.

Beyen: „Ob im Bankenwesen, der Logistik oder im kaufmännischen Bereich: Unsere Fach- und Führungskräfte von morgen haben viele Ideen, wie wir den digitalen Strukturwandel in unseren Unternehmen erfolgreich umsetzen können. Wenn wir die Chancen der digitalen Revolution in unseren Schulen und Unternehmen nutzen, leisten wir gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung im Rhein-Kreis Neuss.“

Im Gespräch mit den Studierenden wurden auch Herausforderungen genannt, die die Digitalisierung für die Unternehmen und die Mitarbeiterschaft bedeuten können. Beyen: „Digitalisierung darf nicht mit Rationalisierung gleichgesetzt werden. Im Gegenteil, für Unternehmen ist es deutlich vorteilhafter, sowohl die Chancen der Digitalisierung zu nutzen als auch die Digitalisierungseffekte so zu gestalten, dass eine Weiterqualifizierung der Mitarbeiterschaft wichtige Fachkräfte für das Unternehmen sichert.“

Vor wichtigen Herausforderungen stehen auch die Unternehmen selbst. Digitalisierung könne, so Jakob Beyen, die Produktion des Unternehmers zwar vereinfachen. Auf der anderen Seite würden jedoch neue Anforderungen und Wünsche des „digitalen Kunden“ an die Unternehmen herangetragen, denen man Rechnung tragen müsse. Unternehmerischer Erfolg könne in Zukunft vor allem auf Basis ständiger Innovationen und Weiterentwicklungen stattfinden.

Der Arbeitskreis war sich einig, dass für eine erfolgreiche Wirtschaft 4.0 eine flächendeckende, leistungsfähige Breitbandinfrastruktur notwendig ist. Arbeitskreisleiter Jakob Beyen erläuterte, dass die CDU-Kreistagsfraktion bereits im März 2015 die Initiative ergriffen und die Verwaltung gebeten hat, geeignete Ausbaustrategien für schnelles Internet zu entwickeln. So genannte „weiße Flecken“ würden nun bis Ende 2018 geschlossen.

Beyen: „Im Gegensatz zum Rhein-Kreis Neuss verschläft die rot-grüne Landesregierung den digitalen Wandel und lässt die Kommunen im Regen stehen. Die schlechte Versorgung des ländlichen Raumes mit schnellem Internet haben uns die Studierenden gerade noch einmal bestätigt. Anders als die Landesregierung haben wir als CDU eine klare Strategie und ein klares Konzept zur Beschleunigung des Breitbandausbaus und zur Stärkung unserer Wirtschaft mit der Industrie 4.0.“