Antrittsbesuch im Rhein-Kreis Neuss CDU-Generalsekretär Hans-Joachim Reck: "Neuwahlen logische Folgen des Scheiterns von Rot-Grün"

v.l.n.r.: CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe MdB, CDU-NRW-Generalsekretär Hans-Joachim Reck, Landrat Dieter Patt
v.l.n.r.: CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe MdB, CDU-NRW-Generalsekretär Hans-Joachim Reck, Landrat Dieter Patt

Im April wurde er zum neuen Generalsekretär der CDU in Nordrhein-Westfalen gewählt. Jetzt machte Hans-Joachim Reck seinen „Antrittsbesuch“ bei den Parteifreunden im Rhein-Kreis Neuss und startete damit seine Tour durch alle 54 Kreisverbände der CDU in NRW. Im Gespräch mit führenden Vertretern der CDU im Rhein-Kreis Neuss – darunter Landrat Dieter Patt, mehrere Bürgermeister, Stadt- und Gemeindeverbandsvorsitzende, Vorsitzende von Ratsfraktionen und Vereinigungen der CDU – ging es dem neuen „CDU-General“ darum, „die strategische Ausrichtung unserer Arbeit in engster Abstimmung mit den Freundinnen und Freunden vor Ort“ vorzunehmen. Denn, so Reck, die CDU sei „keine zentralistische Funktionärspartei, sondern eine politische Gemeinschaft, die ihre Stärke gerade aus der starken Verankerung in der Bevölkerung gewinnt“.

In seiner politischen Lageeinschätzung kritisierte Reck scharf, dass „unser Land in einer dramatischen Wirtschafts- und Finanzkrise steckt, die Rot-Grün verursacht hat, auf die die Landesregierung aber nur mit einer Koalitionskrise nach der anderen reagiert“. Er warnte die FDP davor, „jetzt mit einer SPD, die abgewirtschaftet hat, gemeinsame Sache zu machen und so in Mithaftung für eine gescheiterte Landespolitik zu geraten“. Die logische Folge eines Scheiterns von Rot-Grün seien Neuwahlen. CDU-Kreisvorsitzender Hermann Gröhe begrüßte das „Angebot eines Schulterschlusses zwischen der Landespartei und unserer Arbeit im Rhein-Kreis Neuss.“ Man erwarte „gerade in der Wirtschafts-, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik eine Offensive unserer Landespartei, die auf die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft und damit auf eine eindeutige Alternative zu Rot-Grün setzt“.