CDU-Fraktion im Rhein-Kreis Neuss in der Diskussion mit RWE

Die CDU-Fraktion im Kreistag des Rhein-Kreises Kreises nutzte einen Besuch in Neurath und Niederaußem, um sich über die aktuelle Situation in den Kraftwerken im Rheinischen Braunkohlerevier zu informieren. In der Diskussion mit Kraftwerksdirektor Dr. Uhlig wurde insbesondere der Planungsstand zu dem Kraftwerkserneuerungsprogramm besprochen.

Dabei wurde noch einmal deutlich, dass auch nach neuesten Prognosen die Braunkohle weiterhin weit über 30% des nationalen Strombedarfs liefern muss. Damit nehmen RWE und die Menschen unserer Region mit dem Rhein-Kreis Neuss und den Städten und Gemeinden eine wichtige Rolle in der nationalen Stromversorgung war. Das Kraftwerkserneuerungsprogramm aus der Mitte der 90er Jahre sieht bei entsprechender Wirtschaftlichkeit eine Investition von 10 Mrd. Euro bis 2030 vor.

Der Ministerpräsident aus Nordrhein-Westfalen und der Bundeskanzler haben versprochen, die Voraussetzungen für die Investitionen zu schaffen. Daran muss – insbesondere nach den Vorleistungen, die die Menschen in unserem Raum etwa mit der Umsiedlung erbracht haben – die Bundes- und Landesregierung sich immer wieder erinnern lassen.
Die Planungsvoraussetzungen für BOA-Blöcke (Braunkohlen-optimierte-Anlagen) am Standort Neurath sind von der örtlichen Politik und dem Regionalrat durch klare Beschlüsse geschaffen worden.

Noch einmal wurde deutlich, welche Bedeutung für den Arbeitsmarkt die bisherigen, aber auch die Großinvestitionen der BOA-Blöcke mit der verbesserten Nutzung haben. Im Rahmen der Diskussion machte Kraftwerksdirektor Dr. Uhlig deutlich, dass trotz des weiteren Ausbaus von regenerativen Energien eine gesicherte Energieversorgung nur unter Einbezug der preisgünstigen Braunkohle garantiert sei.

„Die CDU-Kreistagsfraktion steht zu den Chancen der heimischen Energie und hofft auf die baldige Realisierung eines BOA-Blocks im Rhein-Kreis Neuss“ , so Heinz Sahnen, MdL, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Die Fraktion stellt fest: „Der Bau von BOA-Kraftwerksblöcken in Neurath sichert Arbeitsplätze beim Unternehmen RWE, aber auch bei den anderen abhängigen Industrien, den Anlieferern und überhaupt in der Region. Wir erwarten, dass die Bundesregierung jetzt endlich die notwendige Planungssicherheit für das Unternehmen beim Emissionstrading schafft. Von RWE erwarten wir dann den Zuschlag für die Kraftwerkserneuerung im Rhein-Kreis Neuss.“